Survivalwissen Basics: Überleben im Moor!

Überleben in Moorgebieten?

Ja, aber Du musst unbedingt wissen wie! Moore wirken auf viele so, als seien dies ungünstige Orte, um dort ein Lager aufzuschlagen und da mögen sie sogar Recht haben. Je nachdem, wo auf der Welt man sich in Moorgebiete verirrt hat, kann das schnell tödlich enden. Doch manchmal hat man keine Wahl oder vielleicht gehörst Du zu den experimentierfreudigen Abenteurern, die genau dorthin wollen, wo andere zurückschrecken? Was Dich auch ins Moor verschlägt, oft hast Du es in derartigen Gegenden einfach mit vielen natürlichen Widrigkeiten zu tun. Das Survivaltraining im Moor ist jedenfalls interessant und lehrreich. Dort zu überleben, erfordert vielerorts Nerven wie Drahtseile! Moore sind fast überall auf der Welt anzutreffen und gehören zu den Terrains auf die man im Ernstfall auch vorbereitet sein sollte. In einer Survivalsituation könntest Du eventuell genau dort hindurch müssen oder aber dort Schutz vor Gefahren finden (weil man nicht erwartet, dass Du dort bist, oder weil Dir niemand dorthin folgen will…).

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Moor- und einem Sumpfgebiet?

Obwohl beide Begriffe sehr oft Synonym verwendet werden, besteht ein gewisser Unterschied zwischen Moor und Sumpf. Moore sind Feuchtgebiete mit schwammartigen Böden. Durch ständige Nässe, ob durch Staunässe nach Niederschlägen oder durch austretendes Wasser aus dem Erdinneren, sind die dortigen Böden in der Regel dauerhaft nass oder überschwemmt und oft sehr sauerstoffarm.

Dadurch kann pflanzliches Material nicht richtig zersetzt werden, sodass sich dieses z.B. als Torf ablagert. Deshalb wachsen aktive Moore langsam aber stetig in die Höhe. Man unterscheidet einerseits Süß- und Salzwassermoore und Sümpfe und andererseits, regenwassergenährte und nährstoffärmere Hochmoore und dagegen eher nährstoffreiche bodenwassergenährte Niedermoore. Beide zeichnen sich durch eine eigentümliche Vegetation aus.  Die meisten Moore in Mitteleuropa sind Niedermoore bzw. Auenüberflutungsmoore entlang der Niederungen von Fließgewässern oder den Küstenregionen. Während die Vegetation in Hochmooren sehr niedrig wächst, besteht sie bei Niedermooren aus Röhricht, Seggen und diversen Baumarten (z.B. Erlen, Buchen oder Birken).

Sümpfe hingegen sind Gebiete, die gelegentlich austrocknen, wobei eine vollständige Zersetzung etwaiger Pflanzensubstanz zu Humusboden stattfinden kann, also kein Torfgrund gebildet wird.

Moore machen mindestens 3% der Landoberfläche weltweit aus und kommen vor allem in Nord- und Südamerika (verstärkt auch im Amazonasgebiet), in Nordeurasien und Süd-Ost-Asien vor.

Aufgrund der Besonderheiten von Mooren sind diese schon seit Jahrzehnten, vor allem in Mitteleuropa, Gegenstand ausgedehnter Forschungen.

Wenn Du Dein Überlebenstraining zur Abwechslung mal in ein Moor oder ein anderes verwandtes Feuchtgebiet verlegen willst, dann solltest Du die Informationen in diesem Beitrag unbedingt berücksichtigen!

Was also tun, wenn Du ins Moor willst oder musst?

Welche Dinge gilt es bei der Begehung eines entsprechenden Feuchtgebietes zu beachten?

Was muss man beim Lagern im Moor beachten?

Welche Pflanzen und Tiere kann man dort finden und als Survival-Nahrung oder zur Herstellung von Behelfen und Heilmitteln nutzen?


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