Überleben im Iglu – Schutz vor Schnee und Eis

Ein Iglu bietet optimalen Schutz vor Kälte und Wind! Ein Iglu stellt eine der zuverlässigsten Möglichkeiten dar, sich in arktischen Landschaften oder bei extremen Schneefällen im Winter, aber auch in alpinen Regionen vor der Eiseskälte und dem Wind zu schützen. Gleichzeitig lässt es sich in einem Iglu recht komfortabel hausen…. Weiterlesen

Winter-Survival-Food: Die Elsbeere

Die Elsbeere – Eine Frucht für kalte Zeiten! Die Elsbeere (Sorbus torminalis) zählt innerhalb der Familie der Rosengewächse zu den Kernobstgewächsen. Die Elsbeere ist ein Laubbaum, der Wuchshöhen von 15-35 Metern erreicht. Hier gibt es ein Elsbeer-Bäumchen in Höhe von 125-150cm für den Garten.* Die Elsbeere ist seit Jahrhunderten eine… Weiterlesen

Pflanzliches Survival-Food im Winter!

Pflanzliches Survival-Food im Winter?

Auch zur kalten Jahreszeit gibt es noch viele essbare Pflanzen, die wir für unsere Notnahrungszwecke heranziehen könnten.

Wichtig ist dabei in erster Linie, dass Du weißt, wo Du die Pflanzen finden kannst. Außerdem auch, wie Du diese sicher identifizieren und Deine Beute richtig zubereiten kannst.

Mehr Videos hier!

Welche Nahrung gibt es?

Pflanzliche Survival-Nahrung können wir im Winter aus mindestens drei groben Kategorien beziehen.

Kategorie I

In der ersten Kategorie finden wir die Wurzeln bzw. Rhizome der Pflanzen. Diese können eigentlich das ganze Jahr über aus dem Boden gegraben werden, was natürlich im Winter umso interessanter ist. Dann nämlich werden die Oberirdischen Teile meist rar. Wurzeln enthalten viel Kohlenhydrate (= Energie) und können vielfältig weiterverarbeitet werden. Du kannst sie kochen, rösten oder trocknen. Getrocknete Wurzeln können zu Mehl vermahlen werden, was Dir dann die Option gibt, daraus Teigwaren herzustellen. Pflanzen deren Wurzeln Du im Winter gut finden könntest, sind z.B. die der Goldrute, der großen Klette, des Löwenzahns oder des Schilfrohrs. Es gibt natürlich noch sehr viele Weitere.

Mehr pflanzliches Survival-Food im Winter und wie Ihr dieses für Nahrungs- und Heilzwecke nutzen könnt, erfahrt ihr in unserem Buch:

Wilde Superfoods im Winter: Nahrungs- und Heilpflanzen finden & verwerten (Mit wilden Superfoods durch das Jahr)
  • Xenia Schaad, Niclas Seiters
  • Herausgeber: BoD - Books on Demand
  • Auflage Nr. 2 (01.08.2019)
  • Taschenbuch: 116 Seiten

Kategorie II

Vogelmiere im Dezember

Vogelmiere an einem schönen Dezembertag!

In der zweiten Kategorie finden wir Pflanzen, die ganzjährig gedeihen, also im Winter nicht verwelken. Darunter abermals der Löwenzahn, Gänseblümchen, Wegeriche, Hirtentäschel oder auch Labkraut. Die oberirdischen Teile können das ganze Jahr über gesammelt werden. Im Winter kannst Du diese Pflanzen noch unter einer dichten Schneedecke finden. Das Pflanzenmaterial kannst Du trocknen und zu einem nahrhaften Mehl verarbeiten, dieses wird Deine übrigen Speisen bestens ergänzen (siehe auch “pflanzlicher Proteinvorrat”). Auch in dieser Kategorie gibt es noch viele weitere Beispiele.

Kategorie III

In der dritten Kategorie finden wir die Beerenfrüchte. Viele der im Winter gedeihenden Beeren sind essbar, gleichwohl diese laienhaft meist als Vogelbeeren verkannt werden. Hierzu zählen sowohl Eberesche, Hagebutten und Schwarzdorn, als auch Weißdorn und die Elsbeeren (Mehlbeeren). Diese Früchte enthalten Zucker und liefern Energie. Manchmal lohnt es sich die Früchte zu kochen, (Elsbeere) um Bitter- und Gerbstoffe loszuwerden. Bei anderen empfiehlt sich, einfach roh in den sprichwörtlichen sauren Apfel bzw. in die teuflisch-bittere und herbe Beere zu beißen. Das betrifft in der obigen Aufzählung vor allem Schwarzdorn, aber es geht ja eh bloß um das Überleben! Weißdorn und Hagebutten schmecken z.B. auch roh sehr gut.

Pflanzliches Survival-Food im Winter!

Hagebutten gehören zur klassischen Survival-Nahrung im Winter! Die Kerne werden vor dem Verzehr entfernt.

 

 

 

Hagebuttenöl selber herstellen

Hagebuttenöl Xenia Schaad (2)

…aus dem Buch: Nahrungs- und Heilpflanzen im Winter Jetzt das Ebook zum Vorteilspreis sichern, hier klicken! Ein Öl aus Hagebutten In Krisenzeiten, in einem Survivalfall und bereits im Alltag kann das Hagebuttenöl für die tägliche Ernährung, aber auch für therapeutische und kosmetische Zwecke herangezogen werden. Hagebutten enthalten: Vitamin C hochkonzentriert!… Weiterlesen

Survival-Food: Eichelfladen

So backen Sie einen Eichelfladen!

Im Spätsommer und Herbst fallen die Nussfrüchte der Eichen mit ihrer Reife zu Boden und können in Massen als exquisites Survival-Food gesammelt werden.

Eicheln sind, sofern Du diese trocken, kühl und lichtgeschützt lagerst, leicht mehrere Monate haltbar.

Kann man Eicheln essen?

 

Ja, auf jeden Fall! Potentiell kannst Du kleinere Mengen davon auch roh verzehren, doch aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts ist dies nicht besonders delikat. Im Notfall natürlich trotzdem eine Option. Am Besten trinkst Du dann Wasser dazu, um die Bitterkeit loszuwerden.

Nun, um aus Eicheln etwas wirklich Leckeres zu machen, müssen die Gerbstoffe weg. Aber wie geht das?

Die Gerbstoffe aus den Eicheln entfernen:

Du kannst die Gerbstoffe aus den Eicheln entfernen, indem Du diese auslaugst oder wässerst. Das bedeutet, dass Du die Eicheln, geschält und am besten klein geschnitten, in Wasser geben und wiederholt auskochen sollst bis das Kochwasser sich nicht mehr zu arg dabei eintrübt. Wechsel daher zwischendurch das Kochwasser aus. Die Trübung des Wassers kommt aufgrund der gelösten (Gerb-)Stoffe zustande.

Du könntest die Nussfrüchte auch in kaltem Wasser auslaugen, was allerdings viel länger dauern wird, nämlich bis zu 48 Stunden.

Phytotherapeutischer Bonus:

Der entstehende Sud kann übrigens auch zur phytotherapeutischen Behandlung von Magenverstimmungen, Durchfall oder Blähungen eingesetzt werden. Auch bei Entzündungen und Reizungen im Mundraum soll er gegurgelt Linderung verschaffen.

Wenn Sie selbst auch einmal Eichelfladen backen wollen, dann könnten Sie dazu folgendermaßen vorgehen:

  1. Eicheln schälen, halbieren und auskochen
  2. Den Vorgang des Auskochens solange wiederholen, bis sich das Wasser bestenfalls nicht mehr eintrübt.
  3. Eicheln zermahlen. Dies könntest Du schaffen, indem Du die Eicheln auf einem großen Stein oder einer harten Unterlage ausbreitest und danach mit einem Stein sorgfältig zerstampfst. Je feiner Du sie mahlst, umso leichter kannst Du daraus Fladen usw. formen.
  4. Bring den Teig in Form. Je nach Größe ähnelt das Ergebnis eher Keksen, oder aber einem Fladen.
  5. Gib dem Fladen auf einen Stein und leg diesen in die Glut Deines Lagerfeuers. Ansonsten lässt sich so ein Fladen auch einfach in die Glut geben, wenn kein passender Stein zu finden ist.
    Im obigen Video habe ich den Fladen noch unter glühenden Kohlen verbuddelt um ihn rundum knusprig zu backen.
  6. Entnimm der Glut den Fladen und guten Appetit!

Eichelfladen screenshot

Hinweis:

Du kannst die Eicheln nach dem Auslaugen auch trocknen und wahlweise vermahlen, dann sind sie viel länger haltbar. Wenn Du die Eicheln viertelst und 12-24 oder sogar 48 (maximal 72) Stunden in kaltem Wasser auslaugst, gewinnst Du eine lagerfähige und wertvolle Rohkost!

Mehr zur Verwendung von Eicheln und anderen Nussfrüchten als Survival-Food und Naturheilmittel findest Du in “Wilde Superfoods für die kalte Jahreszeit: Nahrungs- und Heilpflanzen im Winter | finden & verwerten” der Buchreihe “Mit wilden Superfoods durch das Jahr”.

Mehr zum Thema Survival-Food gibt´s hier.

 

Die Brombeere – köstliche Superfrucht vom Wegesrand

Die Brombeere im Winter – Kraut statt Beeren!

Die Brombeere bietet mit ihren Blättern einen gut verfügbaren Magenfüller im Winter!

Durch das saftige Grün des Laubs ist die Pflanze an vielen Waldlichtungen schon von Weitem zu erkennen. Geschmacklich sind die Blätter der Brombeere recht fade oder teils säuerlich, allerdings nicht in unappetitlicher Weise. Auch wenn das Blattwerk nicht die meisten Makronährstoffe enthält, da diese in Form von Kohlenhydraten (Zucker) vor allem in der Frucht stecken, die im Winter bekanntlich fehlt, macht es dennoch schnell satt! 

geschmackvoll und heilsam!

Außerdem lassen sich Brombeeren naturheilkundlich verwenden, indem Du eine Hand voll frische Blätter auf einen halben Liter Wasser gibst und 10 Minuten auskochst, bekommst Du einen klärenden Kräutertee. Dieser hilft als Waschung auf entzündlichen hautstellen angewandt oder im Mundraum als Wundwasser gegurgelt. Kochst Du das Ganze nicht zu stark, dann bleibt Dir sogar noch eine gewisse Menge Vitamin C dabei erhalten!

Brombeere Xenia Schaad

Der entstandene Tee oder Sud wirkt adstringierend und kann somit sehr gut bei Verletzungen oder Entzündungen der Schleimhäute in Mund und Rachen gegurgelt werden. Alternativ können Sie bei entzündetem oder blutendem Zahnfleisch die Brombeerblätter auch einfach roh kauen. Und bei Schürfwunden als Waschung aufgetragen wirkt der Tee Juckreiz lindernd und beschleunigt die Wundheilung bzw. beugt einer Entzündung vor. Auch bei Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen kann die Waschung positive Effekte zeigen.

Mehr wertvolle Nahrungs- und Heilpflanzen findest Du in den Büchern der Reihe “Mit wilden Superfoods durch das Jahr“!

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