Video: Rustikale Gemüseeintopf-Spinat-Suppe mit dem Bonus-Pilz!

Neuigkeiten aus der Survival-Küche:

Im folgenden Video siehst Du, wie man sich ganz leicht in der Natur ein schmackhaftes und vor allem nahrhaftes Essen nur aus pflanzlichen Quellen zubereiten kann.

Der gezeigte Gemüseeintopf enthält unterschiedliche Pflanzen. So z.B. Rot- und Hopfenklee. Wenn Du mehr über essbare Wildpflanzen lernen willst, empfehle ich Dir meine Bücher zum Thema.

Mehr Videos gibt es natürlich auf dem Survivalwissen Youtube-Kanal!

Scharbockskraut – kostenlose “Kartoffeln”

scharbockskraut

Scharbockskraut (Ficaria verna) Scharbockskraut ist ein sehr Vitamin C haltiges Pflänzchen, was früher oft gegen Skorbut eingesetzt worden ist. Alle Teile der Pflanze sind essbar, besonders nahrhaft sind die kleinen “Kartoffeln”!   Mehr wertvolle Nahrungs- und Heilpflanzen findest Du in den Büchern der Reihe “Mit wilden Superfoods durch das Jahr“!… Weiterlesen

Winterkresse – immer da, wenn Du sie brauchst!

Barbarakresse

Winterkresse (Barbarea vulgaris) Die Winterkresse gehört zu den exquisiten „Survival-Foods“ im Winter, kann aber auch das ganze Jahr über geerntet werden. Winterkresse kommt in verschiedenen, sich ähnelnden Arten in nördlichen Breiten weltweit vor. Alle Teile der Pflanze sind essbar. Merkmale Die Winterkresse erreicht Wuchshöhen von 30-90 cm. Die Blätter haben,… Weiterlesen

Bärlauch – DER “Survival-Knoblauch!”

Bärlauch - DER "Survival-Knoblauch!"

Bärlauch (Allium ursinum) in heutigen Zeiten ist Bärlauch im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Es gibt kaum noch jemanden der z.B. noch kein Bärlauch-Pesto probiert hat. Bei diesem besonderen Lauchgewächs handelt es sich in der Tat um ein sehr schmackhaftes und dabei ganzjährig verfügbares Nahrungsmittel, das auch im… Weiterlesen

Überlebenstraining im Moor – Survivalwissen Basics

Überleben in Moorgebieten? Ja, aber Du musst unbedingt wissen wie! Moore wirken auf viele so, als seien dies ungünstige Orte, um dort ein Lager aufzuschlagen und da mögen sie sogar Recht haben. Je nachdem, wo auf der Welt man sich in Moorgebiete verirrt hat, kann das schnell tödlich enden. Doch… Weiterlesen

Der Winter geht langsam zur Neige

COVER Winterpflanzenbuch

… doch der nächste kommt gewiss! Nahrungs- und Heilpflanzen im Winter Menschen und Tiere, die in der Natur leben, zeigen uns wie es richtig geht. Sie wissen ganz genau, dass und wann der Winter kommt und was sie zu tun haben, um diesen zu überleben. Und sie sind besonders intelligent:… Weiterlesen

Hagebuttenöl selber herstellen

Hagebuttenöl selber herstellen

Inhaltlich aus dem Buch: “Wilde Superfoods für die kalte Jahreszeit | Nahrungs- und Heilpflanzen im Winter finden & verwerten” ISBN-13: 9783748192749 Bei Amazon kaufen: von Niclas Seiters und Xenia Schaad Ein Öl aus Hagebutten findet eine vielfältige Verwendung: In Krisenzeiten, in einem Survivalfall und bereits im Alltag kann das Hagebuttenöl… Weiterlesen

Survival-Food: Eichelfladen

So backen Sie einen Eichelfladen!

Im Spätsommer und Herbst fallen die Nussfrüchte der Eichen mit ihrer Reife zu Boden und können in Massen als exquisites Survival-Food gesammelt werden.

Eicheln sind, sofern Du diese trocken, kühl und lichtgeschützt lagerst, leicht mehrere Monate haltbar.

Kann man Eicheln essen?

 

Ja, auf jeden Fall! Potentiell kannst Du kleinere Mengen davon auch roh verzehren, doch aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts ist dies nicht besonders delikat. Im Notfall natürlich trotzdem eine Option. Am Besten trinkst Du dann Wasser dazu, um die Bitterkeit loszuwerden.

Nun, um aus Eicheln etwas wirklich Leckeres zu machen, müssen die Gerbstoffe weg. Aber wie geht das?

Die Gerbstoffe aus den Eicheln entfernen:

Du kannst die Gerbstoffe aus den Eicheln entfernen, indem Du diese auslaugst oder wässerst. Das bedeutet, dass Du die Eicheln, geschält und am besten klein geschnitten, in Wasser geben und wiederholt auskochen sollst bis das Kochwasser sich nicht mehr zu arg dabei eintrübt. Wechsel daher zwischendurch das Kochwasser aus. Die Trübung des Wassers kommt aufgrund der gelösten (Gerb-)Stoffe zustande.

Du könntest die Nussfrüchte auch in kaltem Wasser auslaugen, was allerdings viel länger dauern wird, nämlich bis zu 48 Stunden.

Phytotherapeutischer Bonus:

Der entstehende Sud kann übrigens auch zur phytotherapeutischen Behandlung von Magenverstimmungen, Durchfall oder Blähungen eingesetzt werden. Auch bei Entzündungen und Reizungen im Mundraum soll er gegurgelt Linderung verschaffen.

Wenn Sie selbst auch einmal Eichelfladen backen wollen, dann könnten Sie dazu folgendermaßen vorgehen:

  1. Eicheln schälen, halbieren und auskochen
  2. Den Vorgang des Auskochens solange wiederholen, bis sich das Wasser bestenfalls nicht mehr eintrübt.
  3. Eicheln zermahlen. Dies könntest Du schaffen, indem Du die Eicheln auf einem großen Stein oder einer harten Unterlage ausbreitest und danach mit einem Stein sorgfältig zerstampfst. Je feiner Du sie mahlst, umso leichter kannst Du daraus Fladen usw. formen.
  4. Bring den Teig in Form. Je nach Größe ähnelt das Ergebnis eher Keksen, oder aber einem Fladen.
  5. Gib dem Fladen auf einen Stein und leg diesen in die Glut Deines Lagerfeuers. Ansonsten lässt sich so ein Fladen auch einfach in die Glut geben, wenn kein passender Stein zu finden ist.
    Im obigen Video habe ich den Fladen noch unter glühenden Kohlen verbuddelt um ihn rundum knusprig zu backen.
  6. Entnimm der Glut den Fladen und guten Appetit!

Eichelfladen screenshot

Hinweis:

Du kannst die Eicheln nach dem Auslaugen auch trocknen und wahlweise vermahlen, dann sind sie viel länger haltbar. Wenn Du die Eicheln viertelst und 12-24 oder sogar 48 (maximal 72) Stunden in kaltem Wasser auslaugst, gewinnst Du eine lagerfähige und wertvolle Rohkost!

Mehr zur Verwendung von Eicheln und anderen Nussfrüchten als Survival-Food und Naturheilmittel findest Du in “Wilde Superfoods für die kalte Jahreszeit: Nahrungs- und Heilpflanzen im Winter | finden & verwerten” der Buchreihe “Mit wilden Superfoods durch das Jahr”.

Mehr zum Thema Survival-Food gibt´s hier.

 

Löwenzahn – eine der besten Survivalpflanzen und das zu jeder Jahreszeit!

Löwenzahn: Ideal auch als Frühstück!    Löwenzahn (Taraxacum spec.) wer kennt ihn nicht? Oft bis heute noch als Unkraut oder gar als giftig verrufen, haben wir es hier mit einer absolut bereichernden Nahrungs- und Heilpflanze* zu tun, welche auf keinem Survival-Speiseplan fehlen sollte! Die Pflanze gehört zur Familie der… Weiterlesen

12 essbare Wildpflanzen

Alles nur Unkraut?… Was für ein Kokolores! … Das sind essbare Wildpflanzen! ✔   Mit den Pflanzen aus dem Survival-FOOD-Kalender* können Sie sich nicht nur in einem Ernstfall mit wichtigen Nährstoffen versorgen, sondern schon heute Ihre tägliche Ernährung aufwerten.   Ob roh oder gekocht, im Salat oder im Eintopf, im… Weiterlesen