Quecksilber im täglichen Leben

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Wie real ist die Gefahr durch Quecksilber im Alltag?

Quecksilber ist ein chemisches Element im Periodensystem mit dem Symbol Hg und der Ordnungszahl 80. Das Besondere an diesem Schwermetall ist seine Eigenschaft, flüssig zu sein und bei gewöhnlichen Temperaturen zu verdampfen.
Quecksilber ist ein sehr bindungsfreudiges Element. Die Verbindung kann organisch sein, also z.B. mit Schwefel, Methyl oder Wasserstoff, oder aber auch mit anderen Metallen, wie Kupfer, Zink, Silber oder Gold, erfolgen.

So interessant dieser natürliche Stoff auch ist, Quecksilber gilt als Umweltgift, als gewässergefährdend, krebserregend, nerven- und erbgutschädigend, hochgiftig für Menschen.

Wo kommt man mit Quecksilber in Berührung?

Die früher gängigen Quecksilber-Fieberthermometer sind immerhin längst vom Markt und wenn man noch im Besitz eines solchen sein sollte, kann man ihn ganz einfach in einem Glas verschlossen als Sondermüll entsorgen. Gut lüften und keinen Grund zur Panik. Das Quecksilber im Thermometer drin wird euch schon nicht anspringen, da aber die Dämpfe giftig sind, ist es trotzdem ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und alte Quecksilber-Thermometer einfach zu entsorgen.

Quecksilber im täglichen Leben

Das Quecksilber in Meeresfrüchten und -tieren stellt hingegen eine reelle Gefahr für den menschlichen Organismus dar. Betrachten wir uns weiter, wo überall wir Quecksilber ausgesetzt sind, müssen wir feststellen, dass es schwer zu beurteilen ist, wann die Grenze zu einer Quecksilber-Vergiftung überschritten ist. Selbst, wenn gesetzliche Grenzlinien individuell eingehalten werden, lässt sich das wahre Ausmaß der Quecksilber-Einwirkungen auf den Menschen durch verschiedenste unkontrollierte Faktoren im Alltag nicht richtig ausmachen.

Potentielle Quecksilber-Quellen im Alltag.

  • In Meeresfrüchten, Algen, Fisch; zu stark belastet zählen Haie, Thunfische oder auch Schwertfische.
  • U.a. stoßen Zementwerke und Bergwerke über ihre Dämpfe beträchliche Mengen Quecksilber in die Umwelt, mancherorts sind die Wiesen und Örtlichkeiten von weißlichem, verunreinigtem Zementstaub regelrecht übersät. In NRW gibt es mit Abstand die meisten Zementwerke in Deutschland.
  • In Impfungen für Menschen und Tiere (bis vor Kurzem war es die Regel, dass Impfungen Quecksilber als Konservierungsstoff enthielten und auch heute noch wird es oft genutzt. Achtung: Impfungen werden direkt ins Blut (von Neugeborenen) gespritzt, wodurch das Quecksilber die Blut-Hirn-Schranke passieren und im Gehirn Schaden anrichten kann.).
  • Amalgam-Zahnfüllungen.
  • In manchen Medikamenten.
  • In der Homöopathie.
  • In Kosmetika, Cremes u.ä. – siehe Fallbeispiel weiter unten.
  • Im Trinkwasser, Grenzwert von 0,001 mg/l – unter Umständen kann es zu höheren Werten kommen.
  • Energiesparlampen, Batterien, immer noch häufig in Pflanzenschutz- und Holzschutzmitteln.
  • In manchen ausländischen Kunststoffen, die unter anderem auch für die Spielzeugherstellung verwendet werden und durch Bestellungen bei Online-Shops leicht nach Europa kommen können.
  • Natürliches Vorkommen: bei Vulkanausbrüchen, bei der Verwitterung von Gesteinen.

Die Spielzeugrichtlinie der Europäischen Union vom 18. Juni 2009 sieht einen Migrationswert von 94 mg Quecksilber pro Kilogramm Spielzeug vor. Dies betrifft mechanisch abgeschabtes Spielzeugmaterial und kann passieren, wenn Kinder das Spielzeug in den Mund nehmen und mit den Zähnen daran reiben. 1988 waren es maximal 60 mg/kg.

Allum.de

Folgen einer Quecksilber-Vergiftung (Merkurialismus)

Quecksilber wird heute als Ursache vieler chronischer Erkrankungen bis hin zu Autoimmunerkrankungen identifiziert.

Gelangt Quecksilber in den Körper hat das verheerende Konsequenzen und meist schleichende Leiden zur Folge. Das edle Metall verdunstet bei normalen Temperaturen und geht, z.B. beim Einatmen oder aus dem Zahnamalgam heraus, organische Verbindungen im Körper ein. Sogleich besitzt es die Fähigkeit, die Schutzbarrieren des Organismus zu durchlaufen und sich großflächig zu verteilen.

Quecksilber-Symptome erkennen

Nicht wenige Menschen, denen die Schulmedizin ein bestimmtes chronisches Leiden diagnostiziert hat, leiden primär an einer Quecksilbervergiftung und könnten nach erfolgter entsprechender Behandlung wieder genesen. Wird das Quecksilber mit geeigneten Methoden ausgeleitet, regeneriert sich auch oft die Gesundheit der Betroffenen.

Fallbeispiel: Frau mit Demenz, Depressionen, epileptischen Anfällen, Veränderungen im Gehirn, Ganzkörperschmerzen, Hautentzündungen an Extremitäten (54 Jahre)

Der Spiegel online berichtete 2017 von einer 54 jährigen, gebürtigen Marokkanerin, die ausgeprägte Symptome einer Quecksilber-Vergiftung zeigte.

Damals war die Frau seit mindestens 5 Jahren dement. Sie war zwar insgesamt sehr fit, zeigte aber typische Symptome, wie Wortfindungsstörungen, Orientierungslosigkeit und Schwierigkeiten, Bekannte zu erkennen. Zudem erlitt sie immer wieder epileptische Anfälle und war depressiv. Bei einer Blutentnahme wurde schließlich eine starke Quecksilber-Vergiftung festgestellt. Nach mehr als 5 Jahren der Krankheit und der symptomalen Behandlung durch deutsche Schulmedizin stellten Experten an der Technischen Universität, Abteilung für klinische Toxikologie und Giftnotruf in München, stark erhöhte Quecksilber-Werte im Blut fest. Damals schien ein Medikament angezeigt, um das Quecksilber aus dem Körper zu leiten. Schon durch diese Maßnahme verbesserte sich der Zustand der Frau in kurzer Zeit bereits auffällig!

Quecksilber ausleiten, Giftquellen aus dem Alltag entfernen.

Es begann die Suche nach der Ursache. Woher hat die Frau so viel Quecksilber aufgenommen? Hoher Fischkonsum, Zahn-Amalgam und die Nähe zu einem Bergwerk während ihrer Kindheit in Marokko konnten als ursächliche Faktoren ausgeschlossen werden. Das Fass zum Überlaufen gebracht, hat schließlich eine kosmetische Hautbleichungscreme. Diese ausländische Creme überschritt die Quecksilber-Grenzwerte für Kosmetik. Die Creme wurde sofort, vermutlich sachgerecht, per Sondermüll entsorgt. Unmittelbar setzte sich die Regeneration des Organismus in Gang und wenige Wochen später kehrte die kognitive Leistungsfähigkeit der 54 jährigen Frau bereits teilweise wieder. Die Demenz ging also zurück.

Quecksilber im täglichen Leben
Bild von Arek Socha auf Pixabay.

Industrie, Hauptverursacher von Quecksilber-Emissionen

In der Industrie fallen heutzutage jährlich mehrere hunderttausend Tonnen Quecksilber als Neben- oder Abfallprodukt an, zusätzlich werden mehrere Tausend Tonnen bei verschiedenen Produktionen in die Atmosphäre abgegeben.

Der Großteil des weltweit vom Menschen verursachten Quecksilbereintrags in die Umwelt entsteht durch die Produktion von Wärme und Strom aus Kohle, Öl oder Gas sowie durch kleingewerblichen Goldbergbau. Quecksilber wird weltweit in der Chloralkali-Industrie, in Messinstrumenten oder auch in Kosmetika verwendet. Den Abbau von Quecksilber-Erzen hat die EU wegen der hohen Belastungen für die Umwelt seit 2000 eingestellt. Die weltweit letzte offiziell betriebene Quecksilbermine befindet sich in Kirgistan.

Umweltbundesamt

Das obenstehende Zitat verdeutlicht die Schwierigkeiten, hinsichtlich der Regulation von Quecksilber-Emmissionen. Welche Regierungen sind denn noch nicht selbst schon viel zu tief mit in der Sache drin und verdeinen fleißig mit? Man muss gar nicht auf die vielen lobbyistischen Einflüsse hinweisen, die das Quecksilber-Problem verschärfen. Man muss nur die Augen aufmachen und sehen, dass

Die Chemie und Pharmaindustrie, Kohlekraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, die Stahl- und Zementindustrie und weitere bedeutende Elemente der Wirtschaft sorgen allein in Deutschland jährlich für ca. 10 Tonnen Quecksilber, die künstlich in die Atmosphäre gespeist werden und regional vermehrt Luft, Gewässer, Pflanzen, Tiere und Menschen vergiften.

Quecksilber im Körper

Fakt ist, die Menschen heute sind seit mehreren Generationen einer künstlich stark erhöhten Quecksilberbelastung ausgesetzt und erleiden schleichend Vergiftungs- und Entzüngungsprozesse, die über die Jahre scheinbar plötzlich großflächigen Schaden anrichten können. Viele, unter anderem auch sehr viele neurologische und psychologische Symptome, müssen gezielt auf eine Quecksilbervergiftung hin überprüft werden.

Bei Langzeit-Aufnahme von anorganischen und organischen Quecksilber-Verbindungen, wie z.B. bei einer lang andauernden inhalativen Belastung mit Quecksilberdampf, kommt es zu Schäden von Nieren, Magen, Immun- und Nervensystem.

Umweltbundesamt

Es steht außer Frage, dass Quecksilber für eine ganze Reihe von schweren und chronischen  Zivilisationskrankheiten ursächlich ist bzw. den Verlauf solcher Erkrankungen negativ beeinflusst. Besonders neurodegenerative Erkrankungen, Krebs, DNS-Schäden und psychische Verhaltens- und Entwicklungsstörungen werden häufig als Folgen einer vermehrten Quecksilbereinwirkung diskutiert.

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Im weiteren Verlauf des Artikels legen wir folgende Schwerpunkte:

  • Was ist der Unterschied zwischen organischen und anorganischen Quecksilber-Verbindungen?
  • Grenzwerte und ihre Anwendung
  • Wie und warum schadet Quecksilber?
  • Wirkweisen auf den Körper
  • Zahnamalgam – eine Gefahr für die Gesundheit
  • weitere Symptome und Krankheitsbilder, die durch Quecksilber hervorgerufen werden können
  • Leitsymptome einer Quecksilbervergiftung
  • Quecksilberbelastung minimieren & Ausleitungen

Die Gefahr von organischen und anorganischen Quecksilber-Verbindungen

Während das elementare, flüssige Quecksilber durch Haut, Schleimhäute, Magen und Darm nur in verschwindend geringen Teilen resorbiert und großteils schnell wieder ausgeschieden wird, werden eingeatmete Dämpfe in hoher Konzentration direkt über das Blut aufgenommen. Quecksilber verbreitet sich schnell im ganzen Körper und wird vorwiegend im fettreichen Gewebe deponiert. Betroffen sind das Nervensystem, seine Myelinscheiden und das Gehirn, aber auch andere Organe, überschüssiges Fett und sogar die DNS.

Anorganisches Quecksilber wird in medizinischen Konservierungsmitteln und Farben verwendet und kann in allen Lebensmittelgruppen vorkommen: Sowohl in Fisch und Meeresfrüchten als auch in pflanzlichen Erzeugnissen und in tierischen Produkten von Landtieren.

Umweltbundesamt

Mikroorganismen wandeln, im Wasser und in anderen Flüssigkeiten als Medium, das anorganische Quecksilber in besonders giftige, organische Quecksilberverbindungen um. Am häufigsten gewarnt, wird vor Mono- und Di-Methylquecksilber mit einer durchschnittlichen tödlichen Dosis von ca. 30 mg/kg und 1 mg/kg. Dies entspricht Konzentrationen, die durch die Mehrfaktiorialität leicht erreicht werden können. Vor allem wenn man bedenkt, dass Quecksilber hohe Halbwertszeiten im menschlichen Körper zeigt und somit sich jahre- und jahrzehntelang im Organismus anreichert.

Erinnere Dich, dass Quecksilber eben auch aus allen möglichen alltäglichen Quellen kommen kann und somit im Einzelfall niemand sagen kann, wie hoch die Belastung tatsächlich ist oder nicht.

„Seine Giftigkeit beruht auf der Schädigung mehrerer lebenswichtiger biochemischer Reaktionen, die zu vielfältigen neurologischen, immunologischen, hormonellen und kardiovaskulären Beschwerden führen kann.“

Dr. med. Peter Jennrich

Quecksilber-Genzwerte und ihre Anwendung

Aufgrund der höllischen Giftigkeit und der vielen Schadwirkungen gibt es sicherlich angemessene Grenzwerte, die uns schützen, nicht wahr? Man hört doch ständig davon.

Leider gibt es bei der Festlegung von konkreten Grenzwerten für Quecksilber viele Probleme.

Man kann bisher keinerlei Maß definieren, das im Körper nachweislich keinen Schaden verursacht. Quecksilber ist auch in geringen Dosen definitiv schädlich!

Außerdem spielen genetische Faktoren eine erhebliche Rolle für den Einzelnen. Ein großer Teil der menschlichen Bevölkerungen verfügt beispielsweise über genetische Besonderheiten, die die Bildung von Glutathion-S-Transferase M1 (GSTM1) beeinflussen. Mithilfe dieser und weiterer Enzyme, welche Quecksilber binden und aus dem Körper leiten können, vermag der Körper diverse Mengen von Quecksilber auszuleiten, also zu entgiften. Da nun viele Menschen diese GSTM1 nicht bilden können, wirkt das Quecksilber auf diese Leute umso toxischer und es reichert sich viel schneller in den Geweben an. (vgl. Beitrag vom Verein zur Hilfe umweltbedingt Erkrankter e.V.)

Zu guter Letzt, haben sich die jeweiligen Herrschaften der Industrie und Politik dann doch noch auf diverse Grenzwerte für Quecksilber festgelegt. Diese jedoch, werden gewissermaßen aufgrund der multifaktoriellen Exposition, der wir heute vielerorts und auch über die Nahrung ausgesetzt sind, regelmäßig überschritten werden. Wissenschaftler und Experten geben zu bedenken, dass die Werte ohnehin schon viel zu hoch lägen, um noch als gesundheitlich unbedenklich deklariert werden zu dürfen. Mit welcher Konsequenz? Natürlich keiner. Warum auch Konsequenzen?

Mit der Festlegung von scheinheiligen Grenzwerten, schützt man nicht die Gesundheit und die Natur, sondern abermals wirtschaftliche Interessen. Ohne die betreffenden Industriezweige radikal und vollständig umzugestalten (viele überaus reiche Leute nicht besonders entzücken würde) und kein Quecksilber mehr zu verwenden. Während die Natur uns alles bietet, was wir brauchen, um für alle Zeiten gesund und glücklich leben zu können, bieten uns jene wirtschaftlichen Interessengruppen keine langfristigen Perspektiven.

Basierend auf epidemiologischen Studien hat der Gemeinsame Sachverständigenausschuss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN und der WHO die höchst zulässige Aufnahme von organischem Quecksilber auf 1,6 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Woche begrenzt. Die Europäische Kommission hat diesen Wert für Gesamtquecksilber übernommen (Europäische Kommission 2006).

Allum.de

Beispiele für weitere Grenzwerte

0,035 µg (millionstel Gramm) Quecksilber pro 1m³ Innenraumluft (also Zuhause) gelten als gesundheitlich unbedenklich, selbst wenn man diesem Einzelstoff lebenslang ausgesetzt wäre. Beweise dafür fehlen. Maximal 0,35 µg/m³ sind jedoch bereits lebensgefährlich und es besteht akuter handlungsbedarf.

Zum Schutze von Gewässern, Pflanzen, Tieren und Menschen wurde eine Umweltqualitätsnorm für gelöstes Methylquecksilber von 0,004 ng (milliardstel Gramm)/ L eingeführt. Und seit 2003 gilt laut Trinkwasserverordnung ein Höchstwert von 0,001 mg (tausendstel Gramm) Quecksilber / Liter Wasser.

  • 0,004 ng/Liter für Wasser die Umweltqualitätsnorm (unter Berücksichtigung der eventuellen Sekundärtoxizität für Pflanzen, Tiere und Menschen)
  • 0,001 mg / Liter ist der Höchstwert für Trinkwasser

Die genannten Grenzwerte beziehen sich ausschließlich auf Methylquecksilberverbindungen. Es gibt weitere organische Quecksilberverbindungen mit großem Schadenspotential und man muss daran denken, dass zusätzlich andere Schwermetalle aufgenommen werden könnten. Die Gefahren, die von anderen Schwermetallen ausgehen und wie man sich, seine Familie und Freunde, ggf. schützen kann, werden wir auch in weiteren Beiträgen detailliert darlegen.

Da die Exposition aus natürlichen Quellen unvermeidbar ist, ist es umso wichtiger, eine weitere durch den Menschen bedingte Belastung, auf ein Minimum zu reduzieren und wenn möglich ganz zu unterbinden.

Entsprechende Anhaltspunkte für eigene erste Schritte in ein Leben „ohne Quecksilber“, findest Du weiter unten.

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Wie und wodurch schadet Quecksilber eigentlich?

  • … Quecksilber ist ein hochwirksames Zell- und Nervengift, das nachweislich durch seine Wechselwirkungen Zellen abtötet
  • … es führt zu massiven neuro-genetischen Schädigungen und spielt eine große Rolle bei diversen Krankheiten wie bei MS, ALS, Lupus, Nervenschmerzen, Nerven-Entzündungen, Alzheimer oder diversen Arten von Krebs.
  • … es durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und lagert sich im Gehirn ab, z.B. in den motorischen Regionen (motorische Störungen, Lähmungen, Taubheit, Muskelzuckungen etc.)
  • … beeinträchtigt auch in geringer Dosis schon die Funktionen der Nieren sowie der Thymus-, Schild- oder Hirnanhangdrüse.
  • … schädigt die Kindesentwicklung schon im Mutterleib und führt zu kognitiven und organischen Entwicklungsstörungen sowie Missbildungen, genetischen Schäden, Verringerung der Intelligenz u.v.m.
  • … verursacht diverse tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • … schädigt das Immunsystem und führt zu einer allgemeinen Abwehrschwäche und chronischer Erschöpfung sowie zu gesteigerter Anfälligkeit für Infektionen
  • … zerstört die Schleimhautzellen von Magen und Darm und schädigt die natürliche Bakterien-Mikroflora des Verdauungstraktes, was negative Folgen auf die Verdauung und den Hormonhaushalt hat

Die Liste der Gefahren durch Quecksilber kann noch lange fortgeführt werden. Man kann leicht erkennen, wie ernst die Situation ist und wie sie sich stetig zuspitzt, weil kontinuierlich weiter Quecksilber in die Umwelt gepustet wird. Das Zeug baut sich eben nicht ab, sondern reichert sich immer weiter an. Das kann man einfach nicht kla rgenug hervorheben.

Es handelt sich bei diesem Schwermetall übrigens auch um eine der 5 giftigsten Substanzen mit denen Menschen in Berührung kommen.

Nach Experten wie z.B. Dr. med. Dietrich Klinghardt ist Quecksilber im Gehirn verantwortlich für viele der großen Zivilisationskrankheiten.

DIE MENGE UND DIE DAUER DER QUECKSILBER-BELASTUNG MACHEN DEN UNTERSCHIED ODER SOWAT

z.B. für Nervenerkrankungen wie:

  • Morbus Alzheimer
  • Multiple Sklerose (MS)
  • amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Morbus Parkinson
  • Gedächtnisstörungen
  • Schwindel
  • Seh- und Hörstörungen (inkl. Tinnitus)

… für psychische Symptome wie:

  • Depressionen
  • Wutanfälle
  • Reizbarkeit
  • Aggression
  • Verwirrung
  • Schüchternheit
  • Stottern
  • Lernstörungen
  • Legasthenie

Weitere Symptome, die im Zusammenhang mit erhöhten Quecksilberwerten stehen:

  • Krebs
  • Immunschwäche
  • Antibiotikaresistenz
  • Gelenkprobleme
  • Rheuma
  • Fibromyalgie
  • Darmprobleme, Verstopfung, Durchfall
  • Pilzinfektionen (innerlich, äußerlich)

 

Woran erkennt man eine Quecksilbervergiftung?

Wie erkennt man eine Vergiftung durch Quecksilber? Welche Symptome können zeitnah festgestellt werden?

Je nach Schwere der Quecksilberexposition können bis zum ersten Auftreten deutlicher Symptome wenige Sekunden bzw. Minuten oder bei mehreren Tagen, Wochen, Monaten oder sogar Jahren liegen. Es gibt viele dokumentierte Fälle, wo sich die Vergiftung zwischen 5 und 20 Jahren intensivierte, bis die Symptome das Leben der betreffenden Personen in hohem Maße einschränkte. Die Giftwirkung wird von Betroffenen oft lange nicht als akut wahrgenommen, weil z.B. häufige Erkältungen oder Kopfschmerzen nicht einer Vergiftung zugeordnet werden. Mittlerweile geht man in Expertenkreisen davon aus, dass Quecksilber an der Entstehung und dem Verlauf vieler Krankheiten stark beteiligt ist. Das Gefährlichste an der Sache ist ja, dass sich das Quecksilber über viele Jahre schrittweise anreichert und ablagert kann, bevor es zu wirklich deutlichen und ernsten Beschwerden kommt.

Leitsymptome einer Quecksilbervergiftung sind:

  • Häufige Erkältungen, Grippe
  • Schmerzen und Krämpfe
  • Unklare Schwindelgefühle und Übelkeit
  • Trockener Mund- und Rachenraum
  • Herzrhythmusstörungen, Herzrasen
  • Reduzierte Muskelkraft
  • Starke Müdigkeit
  • Zittern der Hände oder anderer Körperbereiche (Tremor)
  • Psychische Probleme –
  • Depression, Gereiztheit, Aggressivität, Angstzustände usw.

Leicht zu sehen ist, dass die Leitsymptome auch durchaus allen möglichen anderen Erkrankungen zuzuordnen wären. Das macht die Identifikation von Quecksilber als Ursache so schwierig. Was kann man also tun, um eine Vergiftung zu erkennen bzw. auszuschließen?

Man kann z.B. sein Blut vom Arzt testen lassen. Nach der Laboruntersuchung bekommst Du Bescheid, ob und wie viel Quecksilber Du schätzungsweise in Dir hast. Wenn Dein Arzt etwas drauf hat, kann er Dir sogar dabei helfen, das Zeuig wieder loszuwerden!

Kein Grund zum Lächeln – Amalgam in der Zahnmedizin:

Amalgam haben viele schon einmal gehört. Amalgame sind Verbindungen von Quecksilber mit einem anderen Metall oder organischen Elementen. Derartige quecksilberhaltige Verbindungen werden auch heute noch, wider besseres Wissen, als Füllmaterial für menschliche Zähne genutzt. In Mitteleuropa zwar immer weniger, aber weltweit gesehen, spielt Amalgam als Zahnfüllmaterial immernoch eine bedeutende Rolle.

Die meisten Leute wissen kaum etwas über oder von Quecksilber, was es machen könnte oder woher es kommen könnte. Wenn ein Arzt es einem auch noch eigenhändig in den Mund implantiert, dann muss es doch einfach ein vernünftiges Material sein, oder?

Es ist im Grunde ein handfester Skandal, wenn nach heutigem Wissensstand noch ein Zahnarzt Amalgamfüllungen verwendet.

Aber zurück zum Thema: Vorschriftsgemäß verwendet man heute nur noch Silberamalgam für Zahnfüllungen, welches besonders verträglich sein soll. Die Krankenkassen spendieren dieses Material deshalb sehr großzügig. Das hat natürlich nur mit den guten Werkstoffeigenschaften zu tun und nichts damit, dass es so billig herzustellen bzw. zu bekommen ist. Quecksilber fällt schließlich in der Industrie in Massen an und muss irgendwohin, warum dann nicht in Dein Gebiss?

Zahnamalgam besteht zu 50% aus Quecksilber und zu 50 % aus einer sogenannten Feilmischung.

Die Feilmischung setzt sich aus mindestens 40 % Silber, maximal 32 % Zinn, maximal 30 % Kupfer, maximal 5 % Indium, maximal 3 % Quecksilber und maximal 2 % Zink zusammen. (vgl. „Broschüre des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ )

Amalgam wird hauptsächlich in der Zahnmedizin eingesetzt und so in die Gebisse von Menschen verbaut. EU-weit befinden sich schätzungsweise 1300 bis 2200 Tonnen Quecksilber in den Zähnen von Menschen. In Schweden, Norwegen und Dänemark hat man die Verwendung von Quecksilber aus diversen Gründen verboten. Bei einem Grenzwert von 0,001 mg reicht sdiese Menge omit um 1.300.000.000.000 – 2.200.000.000.000 (Eintausenddreihundertmilliarden – Zweitausendzweihundertmilliarden) Liter Trinkwasser zu verunreinigen! Und das bezieht sich nur auf das Zahnamalgam von Zahnfüllungen in Europa!

Wenn wir nach der Umweltqualitätsnorm gingen (0,004 ng/l), dann reicht dieselbe Menge Zahnamalgam schließlich dafür 1,3 bzw. 2,2 Billiarden Liter Wasser zu vergiften und Pflanzen wie Tiere zu schädigen! Man muss sich diesen Wahnsinn vorstellen, wenn Europa doch noch ein Gebiet darstellt, wo Zahnamalgam nur noch selten verbaut wird. Unglaublich.

Die Giftstoffe aus dem Amalgam gelangt auf vielen Wegen in den Körper.

  • Kauen bzw. Abrieb
  • Heiße oder säurehaltige Speisen (Cola, Kaffee, zuckerhaltiges, Fleisch, Essig usw.)
  • Zahncremes die Schleifmittel und Fluoride enthalten
  • Rauchen
  • u.v.m.

Zudem lösen sich Amalgamfüllungen schrittweise auf!

Nach ca. 10 Jahren sind die Füllungen in der Regel bereits zur Hälfte aufgelöst und das enthaltene Quecksilber bereits im Körper. Dieser Umstand ist sowohl der Pharmaindustrie als auch den jeweiligen Zahnärzten wohlbekannt. Die Bakterien im Mund verarbeiten das Quecksilber zu organischen Verbindungen wie z.B. Methylquecksilber, die besonders schlimme Auswirkungen haben.

Wechselwirkungen mit anderen Stoffen besonders gefährlich!

Viele Menschen haben mehrere Schwermetalle im Mund (z.B. Gold, Silber, Amalgam etc.), wodurch sich die unfreiwillige Aufnahme von Quecksilber und anderen Schadstoffen noch erhöht. Man spricht in diesem Zusammenhang von „Bimetallkorrosion“, bei welcher Quecksilber-Ionen aus dem Amalgam gelöst werden. Durch Abrieb gelangen auch Kupfer und Zinn in bedrohlichem Ausmaß in den Körper. Ein weiterer Teil wird über Verdampfen des Quecksilbers und anschließendes Einatmen aufgenommen. Weil sich das Quecksilber vorwiegend im Fettgewebe ablagert, trifft es meist schnell das Nervensystem. Die Nervenfasern sind naturgemäß von Myelinscheiden aus Fett umgeben. Dies ist auch der Grund, warum man bei den bedeutenden Nerven- sowie Autoimmunerkrankungen wie MS einen deutlichen Zusammenhang mit der Quecksilberbelastung und Schäden an den Myelinscheiden erkennen kann.

Wie wird man das Quecksilber und Amalgam wieder los?

Um Quecksilber loszuwerden, geht man meist in 2 Schritten vor.

  1. Man entzieht sich der weiteren Aufnahme von Quecksilber aus der Umgebung. Dazu gehört auch die professionelle und sichere Entfernung diverser Zahnfüllungen mit Amalgam
  2. Man beginnt mit der Ausleitung des Schwermetalls aus dem Bindegewebe im Rahmen einer schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Therapie. Anschließend holt man dann auch eingelagertes Quecksilber systematisch aus den Zellen und Nerven heraus.

Der Erfolg der ausleitenden Verfahren ist in der Regel sehr hoch und damit auch die Aussichten auf Heilung.

Medizinisch bedeutsame Mittel zur Diagnose und Behandlung von quecksilberbedingten Erkrankungen sind sogenannte Komplexbildner wie „DMPS“ und „DMSA“. Durch den Einsatz solcher Mittel lässt sich die Akkumulation von Quecksilberim menschlichen Körper stark reduzieren. Das erhöht gleichzeitig die Toleranz des Organismus gegenüber unabwendbarer Neubelastungen aus der Umwelt und minimiert die Wahrscheinlichkeit für weitere Schäden und Erkrankungen.

Auch die Nosoden-Therapie ist grundsätzlich eine ausgezeichnete Therapieform zur Ausleitung von Giften jeder Art.

Aber auch andere Ausleitungsformen wie Bioresonanz oder Entgiftung mit organischem Silizium sind empfehlenswert. Wichtig ist nur, sich von einem versierten Therapeuten begleiten zu lassen. Nur dann kann auf den speziellen Fall und Patienten individuell passend eingegangen werden. Auch um Probleme und Schwierigkeiten zu erkennen und zu meistern, ist die professionelle Beratung und Begleitung empfehlenswert.

Der manchmal lange Weg lohnt sich!

Sich der Belastung durch Quecksilber soweit möglich zu entledigen, zahlt sich in jeder Hinsicht aus. Es kann in manchen Fällen tatsächlich mehrere Jahre dauern, bis der Körper vollständig gereinigt und alle Symptome der Vergiftung verschwunden sind. Doch in der Regel baut ein Betroffener in dieser Zeit auch zunehmend auf und fühlt sich mit jeder Woche besser. Die wiedererlangte Lebensqualität und Freude am Dasein erleichtern die notwendigen Schritte umso konsequenter umzusetzen.

Präventives handeln ist noch besser!

Die sicherlich beste Art mit dem Thema Quecksilber umzugehen, ist, dass man einfach präventiv eine entsprechend gesundheitsförderliche Lebensweise praktiziert. Man handelt also bewusst, bevor man ernsthafte Schwierigkeiten bekommt. Survivalwissen.de befasst sich im Rahmen der Überlebensberatung intensiv mit dem Thema Ernährung – schau dort bei Gelegenheit doch mal rein!

Dazu gehört, sofern entgiftet werden soll, die Optimierung der Ernährung auf eine weitgehend pflanzliche und naturbelassene Nahrung (ohne Fleisch- und Milchprodukte). Mit einer solche Heilkost unterstützt Du den Körper ideal bei seiner Arbeit. Jedoch sollte die Entgiftung professionell begleitet und unterstützt werden (z.B. durch Fasten oder Tees). Ziehe hierzu ggf. einen fachkundigen Arzt oder Heilpraktiker Deines Vertrauens zu Rate.

Für alle, die noch mehr dazu lesen wollen, hier ist ein lesenswerter Artikel zum Thema Schwermetallausleitung!

Was kann sofort tun, um Quecksilberbelastungen für sich persönlich zu minimieren?

  • Achte hinsichtlich Deiner Ernährung auf frische naturbelassene Nahrungsmittel. Eine Ernährungsweise mit rein pflanzlicher Rohkost wäre die optimale Entgiftungsmethode. Entscheidend ist dabei, dass man weiß wie man so eine Ernährungsweise umsetzen muss, damit sie einem auch die ersehnten Vorteile erbringen kann. Abseits der Rohkostvariante sollte man zur Reinigung des Körpers jedenfalls wenigstens eine vegetarische Ernährungsweise kultivieren, die zu 80-90 % aus pflanzlicher Nahrung und zu 10-20% aus tierischen Nahrungsmitteln besteht.
  • Wohne nicht in der unmittelbaren Nähe zu Zementwerken, zur Stahlindustrie, zu Kohlekraftwerken und dergleichen. Ziehe notfalls um.
  • Impfungen minimieren oder ganz vermeiden (mehr zum Thema: „Warum in Berlin gegen eine Impfpflicht demonstriert wurde und „Nein zum Impfzwang“).
  • Checke Dein Trinkwasser! Besser noch: Installiere einen Umkehrosmose-Wasserfilter, der Dir sauberes Trinkwasser gewährt.
  • Bevorzuge LED-Lichter, Halogen-Lampen oder Glühbirnen, statt quecksilberhaltiger Energiesparlampen zu nutzen
  • politisch aktiv werden, Menschen informieren, Projekte finanzieren oder anders fördern. Was am Wichtigsten ist: Selber nicht mehr daran beteiligen, die Umwelt mit Quecksilber zu verschmutzen oder sich selbst zu vergiften.

Hinweis:

Wie absolut umfassend die destruktiven Folgen von Quecksilber sich für Mensch und Natur darbieten, beschreibt auch diese Arbeit von Dr. med. Peter Jennrich, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, die er im Auftrag von Greenpeace formuliert hat.

Darin findest Du zahllose Details zur internationalen Situation hinsichtlich der Quecksilberbelastung des Menschen und der Umwelt und welche fatalen Konsequenzen dies nach sich zieht. Daraus geht eindrücklich hervor, wie die Schädigung der terrestrischen Biosphäre und der Lebewesen durch Quecksilber ungehindert fortschreitet. Wirklich lesenswert! Am besten den Link großzügig teilen! Da sollte jeder etwas von erfahren, damit er oder sie sich angemessen gegen Quecksilber absichern können.

SCHLUSSWORTE

Wie wir gesehen haben, ist das Thema Quecksilber tatsächlich eine Sache des Überlebens und ein Teil des aktuellen Zeitgeschehens. Wir die Sache am Ende ausgeht, kann derzeit wohl noch niemand ganz genau sagen. Den Pessimisten wollen wir uns nicht anschließen. Der Menschheit wird sicherlich etwas einfallen und wenn es soweit ist, berichten wir auch darüber! Bis dahin heißt es, Quecksilberexposition abstellen, künftig meiden, ordentlich entgiften und gesunde Lebenspraxis kultivieren.

Wie all das im Detail geschehen kann, erfährst Du natürlich auch hier bei Survivalwissen.de!