Essen und Politik – wie politisch isst Du?

Auch Essen ist Politik

Gemüse Vielfalt Kartoffeln Tomaten Gurke Mango Möhren Rosenkohl Mandarinen Paprika Kohlrabi Blumenkohl Lauch Zwiebeln Rohkost vegan

Ernährung ist evolutionsbiologisch eine der wichtigsten Säulen der menschlichen Existenz und gilt als lebensnotwendig. Survival und Ernährung gehören daher naturgemäß zusammen.

Dieser Beitrag soll ein bisschen davon erzählen, wie Ernährung, Überleben und Politik heute miteinander in Beziehung treten. Ferner soll er uns daran erinnern, dass wir unserer Verantowrtung uns selbst und der Natur gegenüber entsprechend leben und konsumieren sollten.

Denn, das was Du isst, kann den Lauf der Dinge im Großen wie im Kleinen erheblich verändern, soviel steht fest!

Die Auswahl von gesunden, naturbelassenen Lebensmittel kann buchstäblich Dein Überleben sichern und Dich und Deine Familie langfristig gesund halten. Die falschen Lebensmittel können Dich und die Umwelt im wahrsten Sinne krank machen oder sogar irgendwann umbringen!

Deine innere Einstellung zum Leben spiegelt sich stark in Deinen Ernährungsgewohnheiten wieder.

Mit der Wahl des Essens gibst Du laufend ein Statement darüber ab, wie Du zu Dir und Deiner Umwelt stehst und was Du von der Wirtschaft, der Politik oder von der Gesellschaft erwartest.

Das Konsumverhalten verändert die Wirtschaft auf allen Ebenen

Mit der Wahl der Nahrung beeinflusst Du maßgebend die Wirtschaft und verkörperst welche Wirtschaft Du Dir wünschst. Worin Du Dein Geld investierst, hat konkrete Auswirkungen auf die Entwicklung der Wirtschaft. Begreife Dein Geld als Energie, die Du benutzen kannst, um wirtschaftliche Entwicklungen zu gestalten.  

Willst Du mehr Massentierhaltung, Zerstörung der Regenwälder, Pestizide auf dem Feld nebenan? Dann kaufe konventionelle und billige Massenware und Fast-Foods sowie tierische Erzeugnisse aus einem der vielen Supermärkte!

Qualität über Quantität

Willst Du echte Lebensmittel, die ihre natürlichen Eigenschaften und Nährstoffe erhalten konnten, die keine Schäden an Deiner Gesundheit oder der Umwelt verursachen? Dann investiere Dein Geld in biologisch erzeugte Nahrungsmittel und Bio-Projekte und kaufe wenig oder keine tierischen Produkte mehr!

Auch die unzähligen synthetischen Verpackungen oder die oft endlosen Transportwege spielen eine Rolle, wenn man über die Lebensmittelqualität nachdenkt.

Kaufst Du keine oder wenige verpackte Lebensmittel, erhalten die Produzenten ein deutliches Signal, dass Du diese Art der Wirtschaft nicht willst.

Manche Nahrungsmittel werden tausende von Kilometern weit, teils wochenlang, transportiert und verlieren dabei einen Großteil ihrer eigentlichen Nähr- und Vitalstoffe. Man möchte ja das ganze Jahr lang Bananen essen! Dies hat den Preis, dass die Früchte meist zu früh geerntet werden und dann irgendwo unter fragwürdigen Transport- und Lagerbedingungen nachträglich reifen. Sämtlichem Gemüse widerfährt Ähnliches.

Wenn Du also Qualität erwartest und Deine Nahrungsmittel frisch und reif sein sollen, dann:

  • … baue sie selbst an! Das ist am optimalsten, erfordert aber natürliche diverse Voraussetzungen.
  • … bevorzuge den Einkauf auf dem regionalen Markt, oder gleich bei einem (Bio-)Bauernhof Deines Vertrauens. Dort kannst Du auch hochwertige regionale und saisonale Produkte beziehen. Damit förderst Du nicht nur die Wirtschaft in Deiner Region, sondern setzt am Markt ein deutliches Zeichen für mehr Lebensmittel- und Lebensqualität.

Die Landschaft verändern

Du veränderst also mit Deinen persönlichen Entscheidungen und Deinem Handeln tatsächlich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dieser Welt. Du veränderst die Erzeugung und Weiterverarbeitung von Produkten, wie auch die Landwirtschaft als Ganze. Doch damit sind Deine Einflussmöglichkeiten noch nicht erschöpft!

Im Zuge der Landwirtschaftlichen Veränderungen wird sich allmählich auch die kulturell geprägte Landschaft verändern. So ist die Entscheidung für eine hauptsächlich oder gänzlich pflanzliche Ernährungsgrundlage eine Möglichkeit dem Wahnsinn der Massentierhaltung etwas Konstruktives entgegenzusetzen. Die Millionen von Feldern, die mit dem Futter für Nutz- und Masttiere bestellt werden, könnten wieder der Natur zurückgegeben oder zumindest intelligenter genutzt werden.
Natürliche Ökosysteme fänden eine Zuflucht und könnten sich wieder ansiedeln und entfalten. Der Einsatz von Bioziden sollte generell gestoppt werden, ließe sich aber auch dadurch eindämmen, dass Du Lebensmittel aus Bioproduktion kaufst oder diverse Projekte zur Aufbereitung der ausgelaugten vergifteten Böden weltweit unterstützt.

Menschen verrecken, aber die Maschinen werden satt!

Heute produzieren wir mithilfe unserer Felder nicht nur Lebensmittel, sondern seit einigen Jahren auch Agrartreibstoffe. Letztere sind eine humane und biologische Katastrophe, die ihres Gleichen sucht. Man verschwendet Millionen Tonnen von hochwertigen Lebensmitteln wie z.B. Mais zur Herstellung von Treibstoffen. Und das, obwohl fast 1 Milliarden Menschen direkt vom Hunger bedroht sind und Millionen jährlich an den Folgen sterben.

Auch Wasser ist ein Lebensmittel!

Wasser ist ein ganz eigenes Survivalthema und wird global gesehen in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich zu großen Konflikten führen, denn sauberes Wasser ist eine begehrte Ressource.  

Wir brauchen alle biologisch wertvolles Wasser.

Immerhin haben mehrere hundert Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Eine Katastrophe, die das direkte Resultat der globalen Misswirtschaft darstellt.

Man könnte auch Milliarden von Litern jährlich an frischem Trinkwasser sparen und an diejenigen verteilen, die es dringend brauchen. Ein einziger Liter Agrartreibstoff benötigt ca. 4000 Liter frisches Wasser zu seiner Herstellung. Was für ein Nonsens! Ähnliche Werte gelten für ein Kilogramm Fleisch.

Letztlich können wir hier auch durch gezieltes Konsumverhalten die entsprechenden Missstände beeinflussen und die Wirtschaft in eine bestimmte Richtung dirigieren.

Beim Thema Wasser wird es vielleicht noch deutlicher als bei der Nahrung im Allgemeinen. Zugang zu ausreichend sauberem Wasser und Nahrung sind in den Menschenrechten als Grundrechte festgelegt. In der Wirklichkeit sieht es damit schlecht aus und diese Menschenrechte werden mit äußerster Hartnäckigkeit mit Füßen getreten und notfalls noch mit Panzern überrollt.

Die Rolle des Wassers für unser Leben ist ohnehin überhaupt noch nicht umfassend verstanden worden. Die Wasserforschung steckt noch in den Anfängen und förderte bereits hochbrisantes Material zu Tage. Man sollte demnach auch die herkömmlichen Methoden der Wasserwirtschaft schleunigst überdenken, denn um dem Titel Lebensmittel gerecht werden zu können, bedarf es mehr als einer gerade noch durchsichtigen Lösung mit hunderten giftigen Chemikalien, die man Leitungswasser nennt.

Welthunger beenden unerwünscht?

Nur am Rande…

Nicht die Welternährungssituation, sondern die grenzenlose Raffgier der Lebensmittelkonzerne stellt das eigentliche Problem dar. Wir brauchen nicht mehr Produktion von Lebensmitteln, sondern eine humanere Verteilungspolitik der Ressourcen. Auf einem Planeten, wo nahezu das Doppelte der notwendigen Mengen an Nahrung produziert wird, braucht es Niemandem an etwas zu fehlen.

Ernährung sollte der Gesundheit dienen, nicht der emotionalen Befriedigung

Hier im Westen isst man zu gerne aus psychologischen, vor allem aus sozialen- oder emotionalen, Gründen. Hunger ist eine äußerst seltene Empfindung geworden. Im Regelfall ist die moderne Gesellschaft von ihrer übertriebenen Sattheit schon völlig eingelullt. Das alles hat einen Preis – z.B. psychisches Ungleichgewicht und chronische Krankheiten.

Falsches und übermäßiges Essen macht faktisch früher oder später sehr krank.

Durch die Entscheidung für gesunde und hochwertige Nahrung, die nicht nur bio-chemisch, sondern auch biophysikalisch rein ist, investierst Du direkt in Deine körperliche und psychische Gesundheit. Sorge auch dafür, dass Deine Nächsten in den Genuss vernünftiger Lebensmittel kommen. Du gewinnst so eine wachsende Unabhängigkeit vom Gesundheitssystem, weil Du schlicht weniger krank wirst. Du übernimmst mehr Verantwortlichkeit über Deine eigene Gesundheit.  Es lohnt sich wirklich dieses Thema zurück in Deinen eigenen Zuständigkeitsbereich zu bringen.

Ernährung ist also auch gesundheitspolitisch relevant. Je gesünder Du Dich ernährst und lebst, umso gesünder und länger wirst Du voraussichtlich leben. Das entlastet z.B. auch den Gesundheitssektor finanziell und materiell.

Besondere Literaturempfehlungen zum Thema Ernährung und Gesundheit:

Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio
Du isst, wie Du bist: Lebensmittel und Ernährung im Kontext zur Biologie - Mit dem Wissen um die Fünf Biologischen Naturgesetze - Band I
Ernährung nach den Fünf Elementen
Vegane Ernährung für Berufstätige - Die 20 Minuten Küche: 80 vegane Rezepte in Rekordzeit zubereiten (Veganes Kochbuch, Vegan für Faule, vegan Kochen, schnelle Küche, schnell kochen, Expresskochen)
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„Sei selbst die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst“

(Mahatma Gandhi)

Lebe den Menschen das gute Beispiel vor. Schaffe in Dir und in Deinem Umfeld ein lebendiges Bewusstsein für die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung! In diesem Zuge verändern sich auch die sozialen Gefüge und die Gesellschaft um Dich herum schrittweise, bis diese mehr und mehr Deinen persönlichen Werten und Vorstellungen entspricht. Selbst wenn Du Deinen Weg allein zu gehen beginnst, dauert es nie wirklich lange, bis sich Gleichgesinnte für Dich finden oder sich um Dich versammeln werden. Immer mehr Menschen werden es Dir gleichtun, weil Du mit gutem Beispiel vorangehst.

Du kannst also über Deine Ernährung auch ein sozialpolitisches Statement abgeben. Durch Dein Ernährungs- und Konsumverhalten sowie die dazugehörige Wirkung auf Andere, beeinflusst Du die Gesellschaft.

Setze ein Zeichen

Die Wahl der Ernährung und wie Du den Fluss Deines Geldes lenkst, verändert schließlich die ganze Welt. Gib Dein Geld niemals für etwas Minderwertiges oder Schädliches aus.

Du setzt mit einer schlechten Ernährungsgrundlage automatisch eine schlechte Lebensgrundlage.

Willst Du den miesen Geldsäcken hinter ihren schlechten Produkten zeigen, dass Du mehr davon willst? Außerdem finanzierst Du denen ihr unethisches Verhalten. Wirf den Dreckssäcken hinter der Industrie Dein hartverdientes Geld nicht in den Rachen! Behalte Dein Geld für eine gesunde Ernährungsgrundlage für Dich und Deine Familie.

Du musst wissen: Beinahe jeder Cent wird systematisch erfasst, z.B. um dem Trend des Marktes folgen oder ihn korrigieren zu können. Gib den Nahrungsproduzenten mit jedem Euro ein Signal, wohin die Reise gehen soll. Du bist der Chef bzw. die Chefin! Oder sollte man sagen der König oder die Königin? Der Kunde sei doch angeblich König! Dann mach etwas draus! Mache von Deinen Befugnissen als König/ Königin Gebrauch. Dein Denken, Fühlen und Handeln wirkt entscheidend auf Deine Umwelt ein, vergiss das niemals

(Verschaffe Dir einen Eindruck von Deiner Kraft und checke hier das „Reis-Experiment“!)

Nutze Deine schöpferischen Kräfte im Alltag ganz bewusst, um den Lauf der Dinge zum positiven zu verändern.

Wenn Du das nächste Mal Lebensmittel einkaufst, setze ein Zeichen – für Dein Überleben und das Überleben der Menschheit!

 

*Letzte Aktualisierung am 23.01.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Haftungsausschluss: Die Preise werden autmatisch durch Amazon aktualisiert, wir können daher keine Gewähr für die Aktualität der einzelnen Preise übernehmen.

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