Nein zum Impfzwang? Warum eine Impfpflicht Risiken birgt.

14.09.2019 um 11 Uhr am Brandenburger Tor, Demonstration in Berlin

“Impfen muss freiwillig bleiben!”, unter diesem Leitspruch werden am 14. September 2019 mehrere tausend Demonstranten am Brandenburger Tor erwartet. Aus ganz Europa kommen sie angereist, um gegen eine Impfpflicht in Deutschland zu demonstrieren. Es werden eine Vielzahl Bürger aus Ländern mit bereits bestehenden, unterschiedlichen Impfpflichten erwartet – so z.B. aus Italien oder Frankreich. Sie sehen Deutschland als letzte Bastion. Was hier passiert, droht dem ganzen Westen, so die Befürchtungen.

Aber, warum wird gegen eine Impfpflicht demonstriert?

Lesedauer: 7 Minuten

Im Juli 2019 verabschiedete das Bundeskabinett das “Masernschutzgesetz”. Ab März 2020 droht die Masernimpfpflicht für alle Kinder – sonst keinen Kitaplatz und Bußgeldstrafen.

Kontroversen
rundum die Impfpflicht

Jeder normale deutsche Bürger würde sagen: “Na klar, soll eine Impfpflicht her! Die Masern gehören ausgerottet. Sie sind lebensgefährlich und bedrohen die Menschheit.”
Dieser Gedanke ist völlig nachvollziehbar in Anbetracht des gängigen Verständnisses von Krankheit und Gesundheit.
Jeder will sich und seine Liebsten schützen und, wenn so eine “einfache” Maßnahme, wie das Impfen, den Schutz vor infektiösen Bakterien und Viren und demnach einen allgemeinen Vorteil
für das Individuum und seine Gesundheit verspricht, also, warum denn nicht einfach eine Impfpflicht einführen?

Die Gefahren einer Impfpflicht

Die größte Gefahr einer Impfpflicht besteht darin, dass individuelle Faktoren, die ein Impfen ausschließen, nicht mehr richtig berücksichtigt werden könnten.

Bei einem schwachen Allgemeinzustand oder bei einer akuten Erkrankung darf nicht geimpft werden, da sonst reale Lebensgefahr droht.

Bei hohem Fieber, allgemeiner körperlicher Schwäche oder einer schweren Grunderkrankung darf nicht geimpft werden, da der Impfling Gefahr läuft, an schweren Impfreaktionen zu sterben. Impfen in der Schwangerschaft galt lange Zeit als verboten, neuerdings werden u.a. Grippeimpfungen für Schwangere empfohlen, wohingegen Masern dem älteren Geschwisterchen nicht geimpft werden dürfen, da sonst eine Ansteckungsgefahr für das Ungeborene bestünde.
Die Erfahrungen aus den Jahren mit Impfpflichten in Deutschland (DDR 1953 – 1970, BRD 1949 – 1980, im Deutschen Reich seit 1874) zeigten, dass aufgrund mangelnder Bildung, Sensibilisierung und Zeit Ärzte viel zu oft nicht in der Lage waren, individuell mit Impfpflichten zu verfahren. In aller Regelmäßigkeit und mit schweren Konsequenzen für das ganze, weitere Leben des Impflings.

Um nun jedoch einen Impf-Schadensfall offiziell bestätigen zu können, müssen Betroffene oft bis vor Gericht klagen und erfahrungsgemäß kann so ein Verfahren lange dauern, bis der Schadensfall schließlich gerichtlich auf eine Impfung zurückgeführt wird.

(Die Berliner-Zeitung berichtete 2010: “Seit einer Impfung ist ein Berliner geistig behindert. Nach 34 Jahren gewann er einen Prozess Einmal piksen und für immer geschädigt“)

 

 

"Dann sollen Ärzte mit der Impfpflicht eben einfach invidiuell verfahren dürfen."

Auch das ist ein logischer Gedankengang.
Wenn Jemand aufgrund einer Impfpflicht Gefahr läuft, Leid zu nehmen, müssen alternative Verhaltensmöglichkeiten gesetzlich geregelt worden sein – zum Schutz des Einzelnen und zum Wohle der Mehrheit.

Wenn Impfpflicht,
dann braucht es bestimmte Regelungen:
  1. Trotz Impfpflicht muss es im Einzelfall möglich sein, Impfungen verschieben und auch ablehnen zu können.
  2. Objektive Impfaufklärung und Transparenz bezüglich Inhaltsstoffe, Herstellungsverfahren und Nebenwirkungen von Impfungen sollten Standard sein.
  3. Staatliche, finanzielle Unterstützung all diejeniger, die aufgrund einer Impfpflicht aus Deutschland auswandern müssen.
Nein zum Impfzwang? Warum eine Impfpflicht Risiken birgt.

 Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay.

Impfungen sind so wirksam, dass wir Risiken in Kauf nehmen müssen.

Impfungen sollen doch in der Lage sein, lebensgefährliche Erreger auszurotten. Ständig wird davon berichtet, wie die schweren Infektionskrankheiten zurückgingen, nachdem eine Impfung eingeführt wurde. Genauere Untersuchungen zeigen jedoch, dass diese Behauptungen regelmäßig nur halb stimmen.
Oft gingen die Erkrankungen und Todesfälle bereits vor der Einführung einer Impfung zurück, sodass diese sich der sowieso fallenden Erkrankungs- und Todesrate einfach nur anschloss, doch diesen keineswegs bewirkte, und ebenso oft wurden Krankheitsdefinition, Diagnostik und Meldeverfahren verändert, sodass entsprechende Zahlen und Informationen entstanden. 

 

BUNDESAMT FÜR STATISTIK: der Rückgang an Maserntodesfällen war in den Industrieländern schon zu fast 100% erfolgt, ehe es überhaupt eine Masernimpfung gab.
Über Impfungen: Wirksamkeit und Nutzen.
Quelle: Björn Zedler, Volkswirt, Zahlen und Daten vom Bundesamt für Statistik

Die Erkrankungs- und Todeszahlen einer Krankheit in der BRD lassen sich beim Bundesamt für Statistik erfragen. Nun erstellt man anhand der Rohdaten ein Diagramm, fängt bei 1890 an und sieht: mehrere tausende Maserntodesfälle, etwa 15.000 jährlich. Im weiteren Verlauf fällt die Zahl der Todesfälle tendenziell rapide ab bis sie 1972 bereits auf wenige 100 Tote pro Jahr gefallen ist – der hochgelobte Rückgang der Maserntodesfälle um 99,5%…
1973 kam aber erst die Impfung!
Hier werden die natürlichen Zahlen genutzt und für ein medizinisches Produkt im falschen Kontext dargestellt.

Was bedeutet das nur, dass die Maserntodesfälle bereits vor einer Masernimpfung gegen 0 (1973: 37 Todesfälle vor Einführung der Impfung) gingen?

Betrachten wir uns die Zahlen nach Jahren der Impfpflicht und trotz konsequenter über 90%iger Impfquote für Masern 1+2 in Deutschland, sehen wir genau solche schwankenden und von Impfungen wenig beeindruckten Zahlen:
2002 – 4657 Masernfälle in Deutschland,
2004 – 121, 2011 – 1607, 2012 – 166… offizielle Zahlen der WHO,
Global Health Observatory country views, Germany statistics summary 2002-2015.

Krankheitsdefinition und Wirkung

In West-Deutschland sanken nach Einführung der Polio-Schluckimpfung 1962 die Erkrankungszahlen rapide um über 90%! Parallel dazu stiegen die Fälle für Hirnhaut- und Gehirnentzündungen – das wiederrum sind gefürchtete Komplikationen einer Polio-Erkrankung.

Im Jahr 2004 strahlte der WDR eine Sendung über das Impfen aus.

Es wurde ein Wochenschaubericht aus dem Jahr 1964 eingeblendet: Demnach waren im Herbst 1962 in Düsseldorf nicht einmal 5% der Bevölkerung gegen Polio geimpft. Zu diesem Zeitpunkft soll doch aber die Zahl der Polio-Todesfälle bereits um 90% gesunken sein…

Herdenimmunität in Kasachstan

Wenn es um Impfquoten geht, ist Kasachstan ein wahres Vorzeigeland! Seit nun fast 20 Jahren liegt die Impfquote für die erste und die zweite Masernimpfung stets über 95%, im Hinblick auf die MCV1 (1.Masernimpfung) sogar durchschnittlich bei 98,4%. Das RKI (Robert-Koch-Institut) sagt eine Herdenimmunität gegen Masern ab 95% durchgeimpfter Menschen voraus. Herdenimmunität meint einen Impfschutz für Alle, auch für die Nicht-Geimpften, wenn eben eine bestimmte Prozentzahl der Bevölkerung geimpft ist. Hiernach müsste Kasachstan nun frei von Masern sein. Richtig? Der Impf-Theorie nach auf jeden Fall – die jährlichen Masernerkrankungszahlen (Inzidenzen) in Kasachstan sprechen aber eine ganz andere Sprache!

Obwohl in Kasachstan konsequent 95% der Bevölkerung und mehr ausreichend gegen Masern geimpft ist, finden da jährlich 76,49 Masernneuerkrankungen pro 1 Millionen Einwohner statt!

Rechnerisch sind das jährlich etwa
1376 Masernerkrankungsfälle in einem Land mit Masern-Herdenimmunität…

Logik & Ratio auf die Probe gestellt.

Nein zum Impfzwang? Warum eine Impfpflicht Risiken birgt.

Bild von skeeze auf Pixabay

Impfen? Ja!
Impfpflicht? Nein!

Angst geschürt durch Medien und Staat, Druck der Mitmenschen, fehlendes Wissen und mangelnde Lebenserfahrung – hierauf basieren die Diskussionen um das Thema Impfen, egal ob kontra oder pro.

Beide Seiten, "Impfgegner" wie "Impfbefürworter" zeigen blinde Flecken.

Ihre Argumentationen und Ausführungen lassen oftmals Logiklücken. Teilweise extrem gegensätzliche Aussagen treffen aufeinander und werden mit Beweisen und Studien untermalt, die einer genaueren Betrachtung regelmäßig nicht standhalten. Rhetorische Mittel und starke Emotionen übertönen die Vernunft und verschleiern wesentliche Informationen. Gerade bei solch einer Ausgangslage müssen Menschen auf ihre persönliche Lebenserfahrung vertrauen, auf ihre innere Weisheit und Wissen.

Beleuchten wir also das Thema Impfpflicht mit Logik und Ratio und öffnen uns nachfolgend für die Erfahrungen echter Menschen mit Impfungen.

Wenn Deine Einsicht einer Lehre widerspricht,
so sollst Du Deiner Einsicht folgen. Buddha

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Im weiteren Verlauf des Artikels betrachten wir uns die Dissertation einer Ärztin über Impfungen und unerwünschte Wirkungen. Wir schauen weiter, ob und welche Zusammenhänge es zwischen Impfungen und Multiple Sklerose, ALS, ADHS und weiteren Zivilisationskrankheiten geben könnte und ob wirkliche Alternativen zu Impfungen überhaupt bestehen.

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