In wenigen Schritten vorbereitet.

Krisenvorsorge, aber richtig!

Was muss ich bei der Krisenvorsorge beachten? Welche typischen Fehler lassen sich vermeiden?

Hier sind einige wesentliche Punkte, die Ihr bei Eurer Krisenvorsorge unbedingt umsetzen solltet, damit Ihr den Überblick behaltet und unangenehme Überraschungen vermeiden könnt.

1. Lebensmittel: Vorrat anlegen & regelmäßige Inventur

Es lohnt sich immer, einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln einzulagern. Im weiten Sinne zählen zu Lebensmitteln alle Dinge, die man im alltäglichen Leben so braucht und verbraucht. Hierunter können sowohl Nahrungsmittel als auch Wasser, aber auch Hygiene- und Erste-Hilfe-Artikel sowie diverse Ausstattung für die “Hausapotheke” gezählt werden.

Den Überblick behalten:

Was habe ich vorrätig? Was fehlt mit noch? Welche Lebensmittel laufen wann ab?

Wie viel Wasser habe ich auf Lager und wann muss der Bestand ausgewechselt werden?

Tipp: Von Anfang an ein Protokoll und auch regelmäßige Inventuren durchführen!

Und wenn Ihr bereits einen Vorrat angelegt habt, von dem Ihr wenig bis keine Ahnung habt, so nehmt Euch die Zeit, vielleicht täglich ein paar Minuten, diesen durchzugehen und nach folgenden Kriterien zu protokollieren.

Lebensmittel | Menge benötigt | Menge auf Lager | haltbar bis | …

 

Dafür kann man sich einfach einen Block anlegen oder aber eine simple WORD- bzw. Excel-Tabelle nutzen, die man ggf. immer mal wieder ausdrucken kann. Die Lebensmittel, die als Erstes ablaufen, stehen logischerweise vorne in dem Regal.

Tipp: Getreide ist ein lange lagerfähiges und vielfältig nutzbares Lebensmittel.


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2. Survival Ausrüstung und Survivalwissen pflegen!

Es empfehlen sich regelmäßige Survivaltrainings. Dazu gehört sowohl das Training zu Hause als auch in der Wildnis – am besten so oft wie möglich und mindestens zu jeder Jahreszeit ein paar Mal in unterschiedlichen, fiktiven Szenarien. Jetzt könnt Ihr (noch) spielen; bestenfalls zusammen mit der Familie oder anderen Verbündeten realistische Szenarien genauestens durchleben und lernen. Verhaltet Euch so, wie Ihr es im Ernstfall tätet und probiert verschiedene Optionen aus. Baut Unterkünfte, errichtet Feuerstellen, entzündet auf verschiedene Weisen ein Lagerfeuer, sammelt Nahrung aus der Umgebung und verzehrt diese anschließend. Trainiert Eure Sinne, setzt Euch der Witterung aus, lernt Pflanzen und Tiere kennen und, Euch in der Wildnis mit und ohne Hilfsmittel zu orientieren. Prüft Euer Wissen und Eure Ausrüstung genau und überlasst nichts dem Zufall.

Die Survivalwissen-Grundausbildung:
Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
2 Bewertungen
Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
  • Niclas Seiters
  • Herausgeber: BoD - Books on Demand
  • Auflage Nr. 5 (17.09.2019)
  • Taschenbuch: 360 Seiten

Nahrungs- und Heilpflanzen, tierische Notnahrung, Wasser finden und aufbereiten, Unterkünfte errichten, Feuer entzünden, der Witterung trotzen und vieles mehr – das Buch zum Überleben draußen.

Macht Euch auch Notizen bezüglich Eurer Erfahrungen. Das entstehende Logbuch wird Euch stets wertvolle Hinweise darüber liefern, was in der Praxis tatsächlich funktioniert.

Tipp: wasserdichter Notizblock

Je öfter Ihr Eure Survival Skills trainiert, desto besser seid Ihr vorbereitet. Definitiv! Es ist auch empfehlenswert, stets ein EDC-Survival-Kit bei sich zu tragen. Damit sichert Ihr Euch für plötzliche Notsituationen vorsorglich ab und könnt spontan mit brenzlichen Situationen umgehen.

Ganz wichtig: Pflegt Eure Ausrüstung regelmäßig!!! Messer müssen scharf sein, Batterien geladen, Kleidung geflickt, Schlafsäcke sauber und trocken…


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3. Plan B und Z für Krisensituationen

Die Vorstellung, plötzlich alleine oder womöglich sogar mit der Familie und kleinen Kindern draußen überleben zu müssen, ist schon unangenehm. Aber die Tatsache, dass Gangs Euch plündern könnten oder Männer zum Krieg einberufen würden, ebenso! Also, was tun? Habt mehrere Pläne! Bereitet Euch sowohl für Bug-In- als auch für Bug-Out-Szenarios so gründlich wie möglich vor! Mentales Training wird dabei helfen. Je mehr Möglichkeiten Ihr mental bereits durchgespielt habt, umso sicherer und souveräner werdet Ihr in der Praxis handeln. Macht Eure Festung (“My Home is My Castle”) krisensicher: legt Euch vernünftige Vorräte an, besorgt Euch Gaskocher und Grill, einen Stromgenerator, ausreichend Decken und/oder Schlafsäcke (hier zu den Bestsellern)… Haltet euch aber genauso gut einen “Bug Out-Bag” bereit – einen Rucksack mit den wichtigsten Utensilien für das Überleben draußen. Hier findet Ihr auch bereits fertig gepackte Fluchtrucksack-Systeme. Plant mehrere Fluchtrouten. Wählt sichere Punkte zum Verweilen sorgfältig aus und informiert Angehörige und Verbündete über etwaige Pläne.

 

Hier findet Ihr vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einige hilfreiche Auflistungen darüber, was Ihr alles Daheim haben solltet und woran es noch zu denken gilt. Ein hilfreicher Überblick.

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4. Verlasst Euch nicht auf Andere, denkt selbst!

Nutzt die Gabe der Selbstverantwortlichkeit und regelt Eure Belange auch selbst.

Krisenvorsorge ist, so zu sagen, Chefsache.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass staatliche Hilfe schnell an ihre Grenzen kommen kann. Helft den Helfern, indem Ihr Euch selber helft! In der Regel wird man von offizieller Seite her, z.B. durch das BBK, Radio oder Fernsehen, rechtzeitig darüber aufgeklärt, welche Katastrophen oder Krisen eventuell bevorstehen, welche Regionen betroffen sind und welche nächsten Schritte eingeleitet werden. In der Praxis können offizielle Informationen hilfreich sein, doch retten tun diese einen nicht direkt.

Für Eure Sicherheit und Rettung müsst Ihr in der Regel wenigstens eine gewisse Zeit lang selbst Sorge tragen.

Daher trefft Eure Vorkehrungen entsprechend zu erwartender Szenarien. Betrachtet dafür z.B. Euren Standort. Lebt Ihr in einem abgeschiedenen Dorf, wo Benzinmangel und das Versagen der öffentlichen Verkehrsmittel Euch von Lebensmitteln und dem Rest der Welt abkappen könnten? Lebt Ihr in einer Großstadt, wo Gangs und Banden ihr Unwesen treiben könnten? Habt Ihr womöglich strategisch wichtige Punkte, wie große Bahnhöfe o.ä. in der Nähe, die Ziele für Angriffe bieten könnten? Behaltet auch die geopolitische Lage stets im Blick und lernt, Situationen und Risiken richtig einzuschätzen. (Zur geopolitischen Lage z.B. hier mehr.)


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5. Rechtzeitige Evakuierung bzw. Flucht!

Wenn die ohnehin am seidenen Faden beruhigender Propaganda hängende Weltwirtschaft ihren Zusammenbruch erleben sollte, dann wird es ziemlich unangenehm. Plünderungen, Chaos und Kriminalität dürften schnell eskalieren. Auch Kriege oder Gefahren durch Terrorismus sind realistische Faktoren, mit denen sich Prepper von heute herumärgern müssen. Die Konsequenzen flächendeckender Ausfälle der Infrastruktur sind eigentlich immer verheerend. Ein bloßer Stromausfall reicht aus, um uns in die früheste Steinzeit zu schicken.

(Survival-Basiswissen: Stromausfall)

Auch für Naturkatastrophen sollte man vorbereitet sein, selbst wenn diese in Europa eher selten sind. Wenn Experten eine hohe Katastrophenwahrscheinlichkeit ausrufen und ein Erdbeben, Hurricane, Waldbrand oder Tsunami droht – dann muss man von Zuhause weg. So schnell und trotzdem so ruhig wie möglich. Erkundigt Euch in jedem Fall über Evakuierungsplätze und notiert mehrere Wege dorthin. Reagiert auch rechtzeitig auf Warnzeichen der Natur, die bevorstehende Naturkatastrophen ankündigen können. Wenn Tiere plötzlich in großen Gruppen fliehen, eine bedrängende Stille sich legt oder Ameisen ihre Erdbeben-Tänze vollführen, spätestens dann ist höchste Zeit zum Handeln. Beladet Eure Fahrzeuge, nehmt Kontakt zu Verbündeten auf und evakuiert Euch und Eure Familie rechtzeitig! Wenn kein Benzin oder sogar kein Auto zur Verfügung steht oder die Straßen einfach blockiert sind, ist der im Vorteil, der ein gutes Fahrrad und eventuell einen Fahrradanhänger besitzt. Ein Fluchtrucksack ist hier wieder besonders nützlich.

6. Menschen: der größte Feind und der beste Schutz.

Die größte Gefahr für einen Menschen geht von anderen Menschen aus. In einem Ausnahmezustand ticken die Leute durch. Und die, die sowieso zu Kriminalität neigten, haben jetzt freie Fahrt. Sie schließen sich blitzschnell zu großen Gruppen zusammen und beginnen, zu plündern, zu stressen und zu töten. Am besten steht Ihr, egal in welcher Krisensituation, nicht alleine dar. Sorgt für eine gute Beziehung zu Eurer Familie, zu Freunden, zur Nachbarschaft. Klärt Eure Nächsten auf und integriert so viele wie möglich in Eure Pläne. Die einfachste Hausfrau lässt sich für die Krisenvorsorge überzeugen, wenn man sie darauf hinweist, dass auch bei einem simplen Stromausfall ihre Kinder mit Wasser, Lebensmittel und Hygiene (autark) versorgt werden müssen. Vernetzt Euch! Viele Menschen ergänzen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten untereinander und bieten den besten Schutz in jeder Krisensituation. Gründet ksK´s – konstruktive symbiotische Kooperationen! Der beste Schutz sind vertraute, verbündete Menschen!

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7. Selbstverteidigung

Bedenkt bitte stets Verteidigungsmöglichkeiten für Euch und Eure Familie! An Schusswaffen zu gelangen, ist für uns normale Menschen sehr schwer. Für Kriminelle jedoch oftmals nicht.Welche Möglichkeiten bleiben, sich, die Familie und seinen Besitz zu verteidigen? Was könnt Ihr tun, um Eure Fähigkeiten diesbezüglich aufzuwerten? Pfeffersprays oder Pfeffer-Pistolen, Elektroschocker, Schlagstöcke und Kubotans sind ein Anfang. Erweitert auch Eure Kenntnisse zu improvisierter “Survival-Bewaffnung”, fast alles kann im Notfall als Waffe genutzt werden. Und auch hier braucht es ein regelmäßiges Training, um sicher und präzise damit umgehen zu können und im Fall der Fälle Hemmungen fallen lassen zu können. Wenn es darauf ankommt, Euch zu verteidigen, Euer oder das Leben Eurer Lieben zu retten, dürft Ihr nicht zögern. Am besten lernt man, professionell zu kämpfen.

8. finanzielle Krisenvorsorge!

Bringt Euer Vermögen rechtzeitig in Sicherheit. Banken-Crashs können jederzeit das gesamte Vermögen vaporisieren. So weit dürft Ihr es nicht kommen lassen! Euer Geld gehört Euch! Heute gibt es kaum eine Anlagemethode, die noch sicher scheint. Es ist nicht ratsam, sein ganzes Geld bei Banken zu lassen, egal welche Versprechungen diese geben – deren Geschäft lebt davon, Menschen anzulügen. Verlasst Euch nicht auf andere und denkt selbst, auch in Geldfragen. Geld Zuhause lagern? Auch keine gute Idee. Denn Ihr könnt nicht mit Sicherheit sagen, wie viel dieses Geld bald noch wert sein wird. Wenn Ihr plötzlich nur noch Zunder übrig haben, wäre das auch kein “Tor”. Wohin also mit dem Geld, damit es auch nach einer Krise noch einen Wert hat? Mit Offshore-Banking seid Ihr auf der sicheren Seite!

in Edelmetalle investieren

Silber, Gold, Platin etc. bieten die Möglichkeit, Geld krisensicher anzulegen! Man könnte auch in nachhaltige Wirtschaftszweige investieren (z.B. nachhaltige ökologische Projekte, regenerative Energieerzeugung usw. ). Mit ein bisschen Know-How und dem richtigen Gespür, könnte man an der Börse sein Vermögen maximieren. Hier erfahrt Ihr eine einfache Möglichkeit, durch Börsenhandel ein passives Einkommen zu generieren.

Weitere Anlagemöglichkeiten: Immobilien, Landwirtschaft, Wissen & Forschung…

9. wichtige Dokumente sichern

In unserer heutigen Welt, wo alles mit Papieren bescheinigt wird, ist es wichtig, diese in ein krisensicheres Format zu bringen. Sicher könntet Ihr einen dicken Ordner mit Unterlagen in den Bug-Out-Bag pressen, doch sinnvoll wäre das nicht. Ausweisdokumente, Urkunden, Abschlüsse, Eigentumsnachweise, notarielle Beglaubigungen u.ä. scannt Ihr am besten ein und zieht Euch das Ganze auf einen oder mehrere Sticks, die Ihr in einer bruchsicheren und wasserdichten Box (wie z.B. dieser *hier; besonders praktisch, da gleichzeitig auch ein Erste-Hilfe-Set enthalten ist) aufbewahren könnt. Diese bruchsichere Box passt auch in jeden Rucksack!

 

Ergreifen Sie das Boot Xenia Schaad

Zu wissen, wie man überlebt, und richtig vorbereitet zu sein, ist wie eine sichere Lebensversicherung, ein Bausparvertrag und eine Altersvorsorge in einem!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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