Finanzielle Krisenvorsorge mal anders!

Muss es immer Gold sein?

Um das eigene Vermögen vor eventuellen finanziellen Krisen zu schützen, sind den meisten Menschen Edelmetalle mittlerweile als sichere Anlagemöglichkeit bekannt. Es ist super und wahrlich edel, Gold zu haben, aber es birgt auch seine Risiken und erfordert natürlich oft erst einmal eine gewisse Menge Geld zum Investieren.

Der goldene Haken

Hat man erst einmal ein edles Metall wie Gold erworben, muss man es irgendwo sicher lagern. Es wird darum häufig angeboten, das Ganze in „vertrauenswürdigen Banken“ oder irgendwo anders außerhalb Deines unmittelbaren Zugriffsbereichs zu lagern. Das ist einerseits gut, weil Du weißt, wo es ist und Sicherheit versprochen wird. Andererseits ist es waghalsig, weil es Dir im Falle einer Krise vielleicht dort gar nichts nützten kann. Auch, wenn ein so eingelagertes Vermögen stets auszahlbar sein soll, wohin soll man es auszahlen, wenn z.B. Internet und Bankensystem hinüber sind? Dann kann man ja fast wieder mit “Papiergeld” weiterspielen, da ist man am Ende auch immer der Lackmaier.

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Mal angenommen, Du zählst zu den Glücklichen, die beispielsweise einen Tresor voller Gold oder anderer wertvoller Investment-Güter zu Hause beherbergen können. Wie willst Du sicherstellen, dass Du bei einer Krise nicht ausgeraubt oder überfallen wirst? Mit anderen Worten, wie schützt Du Dein Vermögen, nachdem Du es in eine krisensichere „Währung“ umgelagert hast? Eine überaus wichtige Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist.

Auch sehr wichtig ist die Frage danach, wie Du mit Deiner gewählten Währung im Krisenfall bezahlen willst. Wer garantiert Dir einen funktionierenden, geschweige denn ehrlichen oder sicheren Zahlungsverkehr?

Ganz ehrlich, was willst Du IN einer Krise mit Gold?

Nach der Krise hast Du mit Edelmetallen wieder mehr Spielraum, deshalb sind sie trotz einiger Fragezeichen und dem womöglich geringeren Verkaufspreis im Vergleich zum Einkaufspreis ein guter und altbewährter Weg, sein Vermögen, wenigstens anteilig, durch eine Krise hindurch zu bringen. Da aber nicht jeder auf Edelmetalle zurückgreifen kann oder will, allein schon deshalb, weil nicht jeder die Kohle dafür hat, müssen individuell passende Alternativen gefunden werden.

Es gibt viele Alternativen, die nichts mit Immobilien oder heiklen Sparverträgen am Hut haben. Für eine effektive finanzielle Krisenvorsorge kann man auch ganz anders investieren. Lernen wir aus unserer Geschichte!

Womit zahlt man, wenn Geld nichts mehr wert ist?

Wer denkt in einer grundlegenden Notlage an Edelmetalle? Meistens braucht man in Notsituationen nicht primär Geld oder Gold, sondern vielmehr Sicherheit, Unterschlupf, Wasser, medizinische Versorgung, Kleidung, Essen und dergleichen. Ting, ting, ting.

Aus Erfahrung lernen.

Man kann als findiger Prepping-Investor aus den Erfahrungen echter Menschen, die echte Notlagen überstanden haben, lernen. Schauen wir uns die Währungen des Ersten oder Zweiten Weltkriegs oder den Handel moderner Krisengebiete an, können wir schnell lernen, was wirklich funktioniert und wie selten Edelmetalle dabei eine Rolle spielen.

Kurz gesagt: Wenn die Kohle oder die Einsicht für Gold und Co nicht ausreicht, dann investiere bewusst in Sachgüter und Tauschwaren!

Man kann tatsächlich in die unterschiedlichsten Dinge investieren, um in Notlagen zahlungsfähig zu bleiben.

In Zeiten des Schwarzhandels.

“Kippen waren eine richtige Währung” ließ uns auch unser 100 jähriger Interviewpartner wissen, als er von seinen Erfahrungen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren erzählte. Die Supermärkte waren karg bestückt, der Schwarzmarkt boomte umso mehr. Und der Schwarzmarkt dominiert jede Krise und lebt von Waren! Es kommen daher sehr viele lagerfähige Güter in Frage, deren Wert während und nach einer Krise recht hoch sein kann.

Das Münsterländer-Schneechaos, welches einen Blackout über mehrere Tage zur Folge hatte, zeigt uns, dass wir nicht einmal einen Krieg erwarten brauchen, um uns in einer Krisensituation wiederzufinden. Unser Stromnetz ist sensibel. Und was brauchen die Menschen bei einem Stromausfall im Winter? Wie werden die Menschen reagieren? Was werden sie tun, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen?

Sie werden untereinander tauschen!

Versetze Dich mental in mögliche Krisenszenarien hinein und frage dich:„Was wird (immer) gebraucht werden?“ Was würdest Du wogegen tauschen? Welche Dinge sind was wert? Die Antworten darauf sind vielzählig und so sind es letztlich auch die Möglichkeiten für Dich, nachhaltig nützlich zu investieren. Edelmetalle sind eben nicht die einzig brauchbare Lösung, wenn sie doch ihren Reiz und gewisse Berechtigung haben!

Beispiele für Sachgüter bzw. Tauschwaren.

Im Falle des Ausfalls des gängigen Zahlungsverkehrs oder anderer Ausnahmezustände könntest Du Dir folgende Aufzählung als Anreiz nehmen, Dir eigene Gedanken zu dem Thema zu machen.

Alternative Zahlungsmittel:

  • Dein (Survival-)Wissen
  • Nahrung (Getreide, Mehle, Bohnen, Konserven usw.)
  • Sauberes Wasser (= eine begehrte Ressource, die im Ernstfall wesentlich wertvoller als alles Gold der Welt sein kann, hier: Regenwasser trinken) oder Wasserreinigungstabletten
  • Zucker (TIPP: Xylit ist besser für die eigenen Zähne), Süßigkeiten, Gebäck
  • Butter, Öle (Kokosöl eignet sich zum Braten, Backen, zum Verfeinern von Speisen und für die Hautpflege)
  • Gewürze, Salz (Himalayakristallsalz ist lange haltbar, praktisch mitzuführen und sehr gesund)
  • Windeln & Kleinkindbedarf
  • Werkzeuge und Arbeitsgeräte
  • Musik (Tonträger, Abspielgeräte, selbst Musik machen können)
  • Handwerkliches Können und Wissen (Anlagenmechaniker, Elektriker, Ingenieure usw. können ggf. mit ihrer Arbeit und Leistung bezahlen)
  • Medizinisches Können und Wissen + Erste-Hilfe-Equipment und Medikamente (Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol, Antibiotika etc. alles, was diverse Symptome lindern kann, ist wertvoll.
  • Genussmittel (Kaffee, Alkohol, Zigaretten etc.)
  • u.v.m.

Diese Liste kannst Du noch lange fortsetzen!

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