EDC Basics!

EDC Basics – Das Survival-Kit immer dabei haben!

EDC ist die Abkürzung für „Every Day Carry“ und bezeichnet eine Ansammlung von Gegenständen und Werkzeugen, die täglich mitgeführt werden. Dabei kann es sich auch um ganz normale nützliche Dinge für die Bewältigung von Alltagsaufgaben handeln, die auf eine sinnvolle und praktische Weise organisiert werden. Es kann sich aber genauso um spezielle Gegenstände handeln, die einem in einer bestimmten Umgebung und natürlich in Survivalsituationen helfen sollen. Ich möchte Dir in diesem Beitrag ein Beispiel für ein EDC Survival-Kit geben, das Dir in jeder Situation behilflich sein kann. Es wird Dir sowohl im Alltag gelegentlich nützlich sein, als Dir auch in Falle eines Notfalls oder einer Survivalsituation wichtige Hilfe leisten. Außerdem erhälst Du so einen Eindruck davon, wie Du Dein eigenes EDC gestalten könntest. Optional können natürlich x-beliebige Dinge ergänzt werden.

Ich möchte Dir nun einige Dinge vorstellen, die Du unbedingt in Deinem EDC haben solltest!

Vielleicht solltest Du zunächst überlegen, wie Du Dein EDC organisieren möchtest. Es gibt verschiedene Arten ein alltagstaugliches Survival-Kit anzulegen, das Du überall mitführen könntest. Ob im Rucksack, in Deiner Jacke, in den Hosentaschen, der Handtasche oder einer extra Tasche, die Du z.B. an Ihrem Gürtel befestigst.

Als nutzbare Tasche, mit der ich schon lange Zeit erstaunlich gute Erfahrungen mache, ich diese taktische Tasche von MFH empfehlen. Solche Taschen sind praktische und funktionale Begleiter in jeder Situation! Du kannst ein Survival-Kit aber auch in jeder anderen Weise strukturieren. Eine Filmdose z.B. könnte auch schon viele grundlegende Hilfsmittel beinhalten und ist sehr kompakt.

Was gehört in ein EDC-Survival-Kit?

Welche Gegenstände sind sowohl im urbanen Umfeld als auch im Outdoor-Bereich nützlich?

  1. Multitool (Taschenmesser):

Du wirst in Deinem EDC mit höchster Wahrscheinlichkeit ein vernünftiges Multitool gebrauchen können. Wichtig ist, dass dieses Multitool auch über ein richtiges Messer verfügt. Orientiere Dich an Viktorinox Taschenmessern (z.B. das gute alte Offiziersmesser) und Multitools (wie der *Swiss Tools Serie) oder wähle andere professionelle Multitools wie das *Leatherman Signal Survival Multitool oder das *Gerber Center Drive Multitool. Du wirst bei allen genannten Herstellern exquisite Modelle in unterschiedlichen Preisklassen finden können! Damit bist Du bestens beraten und kannst in jeder Situation von absoluten Spitzenwerkzeugen profitieren!

  1. Kompakter Diamant/Keramik Schleifstein:

Ein Schleifstein ermöglicht Dir Dein Messer stets scharf zu halten. Es gibt nichts Schlimmeres als ein stumpfes Messer! Naja, vielleicht gar kein Messer… Der Schleifstein sollte eine Diamant- und eine Keramik-Seite haben. Ein gutes Modell für zwischendurch ist der *DC3 von Fällkniven.

  1. Ein Feuerzeug:

Keine Frage, ein Feuerzeug ist wahrscheinlich die einfachste Art an jedem Ort und in jeder Situation ein Feuer zu entzünden. Mache davon Gebrauch! Man kann nie wissen, in welche Situationen man geraten könnte, doch fast immer wird einem ein Feuer helfen. Egal, ob im urbanen Gefilden oder im tiefen Wald, ein Feuer ist zu fast jeder Jahreszeit in nördlichen Breitengraden eine Lebensversicherung. Nutze entweder ein Sturmfeuerzeug (z.B. *dieses hier) oder ein gutes Modell mit Feuerstein nicht mit einem Elektro-Plastik-Knopf. Diese Teile versagen im entscheidenden Moment zu oft. Immer auf die Qualität achten, auch bei Kleinigkeiten!

  1. Feuerstarter:

Ein Feuerstahl ist als „Backup“ zum Feuerzeug immer eine gute Wahl! Ein Feuerstahl hat eben den Vorteil, dass er nicht nur leicht und kompakt ist, sondern auch kein Gas benötigt, lange hält und viele hundert Feuer ermöglichen kann. Solange wird hoffentlich keine Notsituation anhalten, als das Du so ein Ding ganz verbrauchen könntest! Friedly Swede oder auch Light-my-Fire bieten hochwertige und verlässliche Feuerstarter an. Friendly Swede punktet dabei zusätzlich mit Vorteilspacks zu Spitzenpreisen.

  1. LED Taschenlampe:

Eine Taschenlampe ist nützlicher als Du vielleicht denkst. Es gibt zudem die Möglichkeit taktische Taschenlampen zu nutzen. Diese lassen sich gezielt auch wie ein Kubotan einsetzen oder bieten Platz für zusätzliche Ausrüstung in einem im Griff befindlichen Geheimfach. Du kannst Dir Ersatzbatterien sparen, wenn Du zu einer *Lampe mit Dynamo oder Kurbelfunktion greifst. Dann kannst Du Deine Lampe stets nach Bedarf laden, musst dann allerdings auf oben genannte Funktionen verzichten.

  1. „Erste-Hilfe“:

Du könntest auch ein kompaktes Erste-Hilfe-Set gebrauchen! Mindestens ein paar Streifen Pflaster solltest Du immer dabei haben! Zusätzliche *Wundnahtstreifen (hier lesen, wie Du deine Wunden selber versorgen könntest) dienen Dir als Möglichkeit um tiefere Schnitt- oder Platzwunden schnell zu verschließen bzw. zu versorgen. In einer kleinen EDC-Pocket ist natürlich nur wenig Platz für EH-Equipment.

Eine hervorragende Idee ist es, sich *eine Rettungsdecke (*hier gibt’s direkt 10 – sehr preiswert!) einzupacken! Das oft sehr kleine Packmaß und das geringe Gewicht sind hierbei hervorzuheben. Eine Rettungsdecke kann Dich nicht nur wärmen, sondern Dir auch als wasserdichte Plane dienen. Damit kannst Du vielerorts eine Notunterkunft errichten bzw. ergänzen und Dich so effektiv vor der Witterung schützen. Achte nur darauf ein Einreißen (Wind, Gewalteinwirkung, spitze Objekte usw.) zu vermeiden. Rettungsdecken sind leider nicht allzu stabil.

  1. Einige Meter Schnur

Nein, die habe ich natürlich nicht vergessen! Zu oft braucht man in Survivalsituationen eine vernünftige Schnur. Gerade im Outdoor-Bereich darf ein gutes Stück Schnur nicht fehlen! Trage ein oder mehrere *Paracord-Armbänder an den Handgelenken (eventuell auch an der Kleidung oder Ausrüstung angebracht) bei Dir. So hast Du immer viele Meter Schnur dabei, ohne Platz in Deiner Tasche opfern zu müssen! Gute Empfehlungen zum Thema Paracord findest Du auch hier.

  1. Pfefferspray / CS-Reizgas

Eine gute Möglichkeit zur effektiven Selbstverteidigung sind *Pfeffersprays und *CS-Reizgas-Sprays. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein plötzlicher Überfall im nächtlichen Dunkel für unvorbereitete Übeltäter damit ein jähes Ende nimmt und dabei kein Auge trocken bleibt! Du kannst so ein Spray immer mitführen und griffbereit halten. Im Bedarfsfall ist es sicher anzuwenden und kann sogar mit etwas Übung als improvisierte Schlagwaffe genutzt werden.  Ein getroffener Gegner ist in der Regel weitgehend handlungsunfähig oder zumindest handlungseingeschränkt. Du kannst Dich dann effektiver wehren oder nach Möglichkeit flüchten. Vor allem im urbanen Umfeld sehr empfehlenswert!

Zu Punkt 8: Schau Dich auch nach vergleichbaren Produkten zur Selbstverteidigung um. So könntest Du z.B. auch Pfeffer-Pistolen, Quarzhandschuhe, Teleskopschlagstöcke, Elektroschocker oder Kubotans zu Deiner Verteidigung in Erwägung ziehen.

Die beschriebenen Hilfsmittel wappnen Dich bereits für viele Situationen in unterschiedlichen Umgebungen und können leicht mitgeführt werden. Zusätzlich könntest Du weitere Gegenstände an Deinem Körper oder in Deiner Kleidung unterbringen, die Dir mehr Komfort und Sicherheit geben. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Sei kreativ und schaffe Dir Dein eigenes kompaktes Überlebensequipment!

 

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