Die Prioritäten des Überlebens

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Die Überlebensprioritäten – im Ernstfall den Überblick bewahren!

Im Folgenden möchte ich Dir die grundlegenden klassischen Prioritäten des Überlebens vorstellen. Diese gelten in nahezu jedem Umfeld, ob in der Stadt oder der Wildnis. Selbstverständlich können sich die einzelnen Prioritäten in der Reihenfolge etwas abwechseln, doch im Grunde gelten überall die gleichen Bedingungen für das Überleben.

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Sicherheit und Rettung

Natürlich gehört Deine Sicherheit immer zu den obersten Prioritäten des Überlebens. Wahrscheinlich hat Sicherheit sogar die höchste Priorität in vielen Extremsituationen nach der Notwendigkeit zu atmen. Dazu gehört in erster Linie Deine physische Unversehrtheit. Zuerst musst Du Dich außer Gefahr gebracht haben, erst dann kannst Du weitere Schritte einleiten. In manchen Fällen bist Du bereits physisch außerhalb von akuter Gefahr, aber dennoch nicht in Sicherheit. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Du im Gebirge verunglückst und auf einem Vorsprung festsitzst, von dem Du selbst nicht mehr herunter oder wieder hinauf gelangen kannst. Ebenso, wenn Du Dich irgendwo verirrt hast oder irgendwo eingeschneit wurdest. Zahllose weitere Beispiele sind denkbar. In solchen Fällen benötigst Du Rettung durch andere Menschen. Zu diesen musst Du gegebenenfalls Kontakt herstellen können, ob technisch unterstützt oder mit klassischen Methoden wie Lichtzeichen im Morsecode.
Du kannst in Punkto Sicherheit und Rettung eine Menge vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Kultiviere das nötige Know-How, das Du zu Deiner Sicherheit im  Zielgebiet benötigst. Stellen Dir sorgfältig eine optimale Ausrüstung zusammen. Letztere sollte verschiedene Mittel zur Kontaktaufnahme bereitstellen (z.B. Lampe, Signalpfeife etc.).

Feuer

Vor allem in nördlichen Breiten sind die Nächte sehr kalt und damit potentiell tödlich, wenn Du nicht darauf vorbereitet bist. Die Kälte ist eine der stärksten Gegner in der Natur, mit denen Du Dich messen könntest. Sogar weiter im Süden, wo es an sich warm ist, kann eine Nacht erstaunlich kalt werden und bereits für eine Unterkühlung ausreichen. Das mit dem Auskühlen klappt sogar in Wüsten! Sorge in jedem Fall durch die richtige Kleidung vor und habe immer mehr als eine Methode im Repertoire, um schnell Feuer zu entfachen. Neben dem Vorzug der Wärme, generiert ein Feuer auch Licht und bietet die Möglichkeit Essen zu zubereiten. Auch ohne Unterkunft kannst Du eine Nacht am Feuer ausharren, wenn es sein muss. Überall wo es kalt oder nass ist, hat ein Feuer hohe Priorität.

Eine wetterfeste Unterkunft

Über kurz oder lang brauchst Du immer eine Unterkunft. Diese sollte Dich vor allem vor der Witterung schützen. Kälte, Nässe, Hitze, Wind und Schnee, sind Beispiele für Witterungsbedingungen, denen Du Dich nicht lange ungeschützt aussetzen solltest. In urbanen Gebieten findest Du bestimmt relativ einfach einen schützenden Bereich. Z.B. in Deiner Wohnung oder notfalls hinter irgendeiner Mauer, in einer Nische oder in verlassenen Gebäude-Ruinen, auf alten Fabrikgeländen usw.
In der Natur musst Du unter Umständen viel gewitzter sein und selbst etwas herstellen. Vergiss dabei nie, dass das einige Zeit dauert! Manchmal mehrere Stunden, je nachdem wie viel Material Du in unmittelbarer Nähe finden kannst, oder was Du dabei hast (z.B. Messer, Werkzeuge, Schnur usw.).

Apropos dabeihaben, wenn Du ein Zelt oder eine Zeltplane mitnimmst, kannst Du jederzeit schnell und komfortabel eine gute Unterkunft improvisieren. Und das fast an jedem Ort! In Notfällen bleibt außerdem meist sowieso keine Zeit für komplizierte Unterschlupfe. Wenn eisiger Wind Dich umzubringen droht, dann kann Dir auch ein schnell gebuddeltes Loch im Schnee, in das Du Dich hineinlegen kannst oder ein Schneewall das Leben retten.

Wasser

Unter den Prioritäten des Überlebens hat Wasser logischerweise einen hohen Stellenwert!

Obwohl es für das akute Überleben nicht immer direkt notwendig ist, solltest Du immer auf Deinen Zugang zu Wasser achten. Entferne Dich in der Natur nicht zu weit von natürlichen Wasserquellen oder habe immer eine brauchbare Lösung zur effizienten Wassergewinnung bei Dir. Innerhalb von 2-3 Tagen wärst Du ohne Wasser bereits sehr stark dehydriert und dadurch extrem geschwächt. Mal abgesehen davon leidet die psychische Konsistenz sehr viel schneller. Reizbarkeit, Aggression, Wahrnehmungsverzerrungen, Schwindel und Kopfschmerzen sind die psychosomatischen Folgen. Das benötigte Wasser muss zudem trinkbar, also sauber sein. Dafür kann es eine große Hilfe sein mobile Outdoor-Wasserfilter in ihrem Gepäck mit einzuplanen. Alternativ brauchst Du umfassendes Know-How, wie Du sichere Wasserquellen in der Natur identifizieren oder wie Du Wasser anderweitig aufbereiten kannst.

Nahrung

Zu guter Letzt, wirst Du irgendwann Nahrung benötigen können. Auch wenn die meisten Menschen im Westen sich das nicht vorstellen können, brauchen Menschen nicht die ganze Zeit über zu essen. Das erleichtert die Lage immens. Du brauchst auch gewiss keine 2000-3000 Kalorien täglich zu Dir nehmen, um nicht zu verhungern. Zum Überleben brauchst Du genau genommen über mehrere Wochen hinweg eigentlich gar kein Essen.

Vorübergehende Situationen könnte man also durchaus einfach fastend hinter sich bringen. Problematisch ist daran meistens nicht die körperliche, sondern eher die psychische Verfassung. Die Gewohnheit zu essen, führt bei unvorbereitetem Fasten meist zu psychosomatischen Begleiterscheinungen. Ähnlich wie beim Wassermangel kann es dann zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Wahrnehmungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Reizbarkeit usw. kommen. Wenn Du allerdings selbst schon Erfahrungen mit dem Fasten gemacht hast, wird dir eine Umstellung im Bedarfsfall leichter fallen. Es ist ein erheblicher Unterschied für den menschlichen Organismus und seine LEistungsfähigkeit, ob er nur fastet oder ob er tatsächlich verhungert. Der Unterschied ist zunächst mentaler Natur, hat aber Auswirkungen auf Deinen Körper. Verhungerst Du bist Du schwach, müde, reizbar usw. fühlst Dich elend und ängstlich. Fastest Du allerdings, wirst du psychisch und physisch keine gravierenden Einschränkungen feststellen können.
Am besten ist, neben der Erkenntnis, dass Du auch fasten könntest, genügend darüber zu wissen, wie und wo Du jederzeit Nahrung beziehen kannst. Dann bist Du für alle Fälle abgesichert!

 

Mehr über die Prioritäten des Überlebens findest Du in meinem Buch: Outdoor-Survival | Mission überleben in der Wildnis

Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
3 Bewertungen
Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
  • Seiters, Niclas (Autor)
  • 360 Seiten - 17.09.2019 (Veröffentlichungsdatum) - BoD – Books on Demand (Herausgeber)

*Letzte Aktualisierung am 11.05.2021 um 21:16 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Haftungsausschluss: Die Preise werden autmatisch durch Amazon aktualisiert, wir können daher keine Gewähr für die vollständige Aktualität der einzelnen Preise übernehmen.

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