Die große Panik vor Mikroorganismen

Bakterien, Pilze, Viren – das sind die gängigen, wenn nicht die einzigen, Vertreter der sogenannten Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen sind in jeder Sekunde überall auf und in unserem Körper und ständig um uns herum. Aber nicht nur Neurotiker mit Putzzwang erklären diesen Wesen immerzu den Krieg und hegen stets große Panik. Die meisten Menschen haben den Sinn hinter Bakterien, Pilzen und Viren offenkundig nicht verstanden und verbringen ein schleierhaftes Leben in Unwissenheit und Falschannahmen, was zu gefährlichen Handlungen und unnötigen Ängsten führt.
Was aber machen diese Mikroorganismen überhaupt auf der Erde? In diesem Artikel widmen wir uns dieser in ihrer Anzahl uns deutlich überlegenen Bevölkerungsgruppe und betrachten unsere Beziehung zu ihnen.

Feinde oder Freunde?

Bevor wir uns der Beantwortung dieser Frage widmen, möchte ich die russische Neurochirurgin und Forscherin Dr med. Galina Schatalova *aus ihrem Buch zitieren:

“Erst vor ganz kurzer Zeit haben amerikanische Gelehrte herausgefunden, dass die hämolytischen Streptokokken, die die Erythrozyten im Blut zerstören, gleichzeitig eines der effektivsten Mittel im Kampf gegen Geschwulsterkrankungen sind.
Versuchen wir, diesen Umstand in einem größeren Zusammenhang zu verstehen, unabhängig vom Thema Krebs. Denken wir darüber nach, ob es vernünftig ist, den winzigen Wesen den Krieg zu erklären, welche unseren Planeten so dicht besiedeln.”

Bakterien, Pilze und Viren um uns herum

Mit jedem Atemzug inhalieren wir Bakterien, Viren und Pilze – in unserer Lunge floriert eine bunte Vielfalt an diesen Mikroorganismen. Unsere Haut ist dicht besiedelt von etlichen Bakterien, Viren und Pilzen und unsere winzigen Poren sind bei Bedarf offene Tore. Mit der Nahrung und beim Wassertrinken nehmen wir eine Unzahl dieser Wesen auf. Und doch planen wir ständig neue Feldzüge gegen sie.

Stell Dir mal vor, dass mit einem Zauberspruch alle Mikroben von unserem Planeten verschwinden.

Was passiert dann? Das Paradies auf Erden? Endlich frei von panischen Ängsten und neurotischen Handlungen? Ein sicheres, gesundes und glückliches Leben?

Nichts dergleichen, wir sterben!

Sogar das wenige Nichts, das wir von diesen Mikroorganismen wissen, genüngt, um zu verstehen, dass wir ohne sie eines leidvollen Todes sterben würden.

Wie nun sollen wir unsere Beziehung zu dieser gigantischen Sphäre der mikroskopischen Lebewesen gestalten? Ist es sinnvoll, sie weiter in nützliche und schädliche einzuteilen?

Nutzen und Schaden

Diese kategorische Denkweise ist von unserer Unfähigkeit gezeugt, die Welt in ihrer dialektischen Einheit wahrzunehmen. An die Vielfalt des Seins so ein primitives, menschliches Maß anzulegen und blindlings und einschränkungslos etwas in nützliche und schädliche Kategorien einzuordnen, ist schlichtweg töricht. Für die meisten ist es eine Gewohnheit geworden, unsere Umwelt mit so einem Säbelhieb zu spalten – erfordert es doch keinen Verstand. Daher wende ich mich an die, die den gesunden Menschenverstand noch nicht ganz verloren haben.

Dr med. Galina Schatalova bringt dazu einen interessanten Vergleich:

“Stellen wir uns die Frage: Ist für die Fische und anderen Bewohner von Seen und Flüssen, Meeren und Ozeanen das Wasser nützlich? Natürlich, werden Sie sagen, das ist doch ihr Lebensraum, ohne den sie einfach nicht existieren können. Und genauso können wir ohne Mikroorganismen nicht existieren – dieser Substanz der lebenden Materie, die die ganze Erde >überflutet< hat, die genauso eine Hülle des Planeten bildet wie die gasförmige Atmosphäre.”

Bakterien, Viren, Pilze und Menschen sind eine untrennbare Einheit

Versuchen wir, uns mit jedweden künstlichen Barrieren von ihnen abzuschotten, erleiden wir unvermeidlich Niederlagen. Auch wenn es uns nicht bewusst ist und wir manchmal dem Irrglauben verfallen, einen Sieg errungen zu haben, müssen wir einsehen, dass es ein zu teuer erkaufter Erfolg war – wir Sieger gehen aus dem Kampf geschwächter hervor als die Besiegten.

Dr med. Galina Schatalova verdeutlicht diese Situation am Beispiel der hämolytischen Streptokokken:

“Würden wir uns nicht mit der ganzen Macht der pharmazeutischen Industrie auf sie stürzen, könnte es geschehen, dass ihre Anwesenheit in unserem Organismus sich nicht zum Unglück, sondern zum Segen wendet, und die Zahl der Krebserkrankungen würde merklich sinken.
Aber sie zerstören doch die Bluterythrozyten, wiederholen Sie.
Natürlich.
Aber in der Natur gibt es nichts, was immer und einschränkungslos für das eine oder andere einzelne biologische Objekt nützlich ist. Der Nutzen ist immer von Schaden begleitet, das Gute steht immer dem Übel gegenüber und kämpft mit ihm. Dabei geschieht es nicht selten, dass das, was noch gestern als Übel gegolten hat, sich zum Guten wendet. Alles muss sich in einem natürlichen Gleichgewicht befinden.
Aber wer sichert so ein Gleichgewicht?
Der lebende Organismus selbst, nicht ein künstlicher Organismus, der sich abgetrennt von der Natur bildet und entwickelt (solche sind auch nirgends zu finden, wenn man vom Menschen und seiner Welt absieht), sondern ein natürlicher, der sich einschränkungslos ihren Gesetzen und Regeln unterwirft.”

Und was nun?

Bakterien, Viren und Pilze sind weder Freunde noch Feinde. Sie sind das, was sie sind, und für uns essenziell. Sie erledigen stets ihre Arbeit und das mit Bravour! Der Kampf gegen diese Mikroorganismen schwächt und ist hochgradig gefährlich. Jeder vermeintliche Sieg, führt bis dato zu immer mehr Schaden. Verheerend sind die Folgen dieser ganzen Maßnahmen gegen die Naturgegebenheiten. Nun wäre der einzig logische Schluss, sich diesen unumstößlichen Fakten hinzugeben und seinen Organismus in einer natürlichen Balance zu halten, die Dich auch sonst immer gesund hält. Es wäre falsch anzunehmen, Mikroorganismen würden uns überfallen, nein, sie sind doch schon die ganze Zeit da. Dass diese Lebewesen bei krankhaften Erscheinungen vermehrt anzutreffen sind, ist Pech und Segen zugleich. Jedoch solltest Du Dir dessen bewusst sein, dass Du selbst in Deinem Körper das Milieu dafür geschaffen hast, dass sich bestimmte Mikroben vermehren und tun, was sie tun müssen.

Was aber schafft dieses ungünstige Milieu, das krank macht? Wie können wir den Organismus zurück zu seiner naturgegebenen Gesundheit führen? Und was passiert, wenn wir das richtige Milieu in unserem Körper schaffen?

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