Dachse

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Vielleicht könnte es Dein Leben retten, einen Dachs zu essen!

Dachse sind nachtaktive und ziemlich große Säugetiere. Im Herbst können sie leicht zwischen 10 und 25 kg Lebendgewicht erreichen. Sie verfügen über eine extrem starke Kaumuskulatur und ein gewaltiges Gebiss. Und natürlich sind Dachse essbar! Die zu fangen, ist allerdings schwierig und erfordert Geschick und entsprechendes Survivalwissen.

Fangmethoden

Kann man Dachse mit Schlagfallen fangen?

Klar, potentiell schon. In der Wirklickeit aber nur höchst selten.

Eine Schlagfalle macht in meinen Augen kaum Sinn, da Du ein Gewicht von ca. 50 kg benötigen würdest und selbst dieses keine Garantie dafür gibt, dass Du einen Dachs damit tatsächlich erlegst. Der Aufwand und die Gefahr für Dich selbst beim Errichten der Falle, wäre größer als der abzusehende Nutzen. Also: Lass das gleich bleiben!

Die Jagd-Lösung

Nutze einfach eine Schlingfalle!

Die Schlinge muss mindestens 100 kg Zuggewicht aushalten können. So empfiehlt es sich, Paracord oder noch stabilere Schnur zu verwenden.

Installiere die Falle an einem Wildwechsel, dort wo Du Spuren von Dachsen gefunden hast oder dort, wo Du in der Nähe des Baus einen guten Köder platzieren könntest.

Hast Du einen Dachs in der Schlinge, ist das Betäuben bzw. Töten alles andere als einfach zu bewerkstelligen. Auf dem Kopf haben Dachse einen dicken Knochenkamm, der zusätzlich von massiver Muskulatur verstärkt wird, sodass selbst kräftige Schläge ausreichend gedämpft werden. Gleichzeitig sind Dachse überaus wehrhaft und können Dich durch Bisse äußerst schwer verletzen. Unbehandelte oder schlecht behandelte Bissverletzungen können in freier Natur sogar tödlich für Dich enden! Töte einen Dachs am besten mittels Speerwaffen aus sicherer Entfernung. Bringe optimaler Weise zuvor ein Messer an der Speerspitze an, um Deine Waffe zu verbessern. Ramme den Speer anschließend tief in den Brustkorb des Tieres hinein. Steche bedarfsweise mehrmals zu und drehe den Speer dann hin und her.  Nicht schön, aber ohne Großkaliberwaffe eine der wenigen Optionen, um das Tier schnell umzubringen.

Bestenfalls triffst Du das Herz und der Dachs stirbt schnell. Andernfalls verletzt Du die Lungen, was ein zeitnahes aber höchst barbarisches Ersticken zur Folge hat.

Es erübrigt sich zu sagen, dass diese praktik grauenvoll ist und gegen den gesunden Menschenverstand und Jagdgesetze usw. verstößt. Es geht hier um ein Vorgehen in absoluten und akuten Notsituationen.

Ein Dachs kann Dir als Einzelperson leicht für 1 Monat ausreichen, wenn es sein muss, oder auch eine Gruppe von Menschen eine ganze Zeit effektiv versorgen.

Schlachten und alles was dazu gehört…

Hast Du einen Dachs erlegt, muss er bald geschlachtet werden (am besten innerhalb von 6-8 Stunden). Dazu gehört auch das Ausnehmen und eine Kontrolle der inneren Organe auf Gesundheit bzw. darauf, ob das Tier irgendwelche schweren Erkrankungen hat, die einer Nutzung als Nahrungsquelle entgegen stehen würde. Achte beim Ausnehmen darauf, den Magen-Darm-Trakt nicht zu verletzen, um ein Austreten diverser Inhalte desselben zu verhindern. Dies würde das Fleisch ruinieren. Bist Du sicher, dass das Tier in Ordnung ist, nutze es vollständig! Verwerte neben Fleisch und Fett natürlich die Knochen, Sehnen, Organe und die Haut bzw. das Fell. Aus fast allen Teilen lässt sich etwas brauchbares Herstellen. Speziell das viele Fett hat den Vorteil, dass Du es auch ungekühlt recht lange lagern kannst, es vielseitig nutzbar ist und natürlich die größte Menge Kalorien enthält.

Dachse werden tatsächlich auch heute noch vielerorts gegessen und großflächig bejagt.

Persönliche Meinung

Europäischer Dachs (Meles meles) Lautäußerungen?/i
Bildquelle: Wikipedia.

Dachse sind wunderschöne Tiere und ich persönlich kann mir kaum eine Situation vorstellen, in der ich mich gezwungen sehen würde, einen Dachs zu töten und zu essen. In der Regel kommt man nämlich mit pflanzlicher Nahrung locker aus, bis sich eine Krisensituation gelegt hat. Bedarfsweise kann man einfacher verfügbare Nahrung nutzen, wie Insekten usw.

Es gibt definitiv genug pflanzliche Nahrung um die zu erwartende Zeitdauer einer Krise zu überbrücken, ganz ohne zu verhungern. Nimm Menschen in vielen armen Regionen der Welt zum Beispiel. Dort ist manch einer nicht mehr als eine Schüssel voll Reis am Tag, wenn überhaupt, und verrichtet dazu schwere körperliche Arbeit über viele Stunden des Tages. Der menschliche Körper ist extrem widerstandsfähig und verhungern ist gar nicht so einfach wie oft angenommen wird.

In meinem Buch “Outdoor-Survival | Mission: Überleben in der Wildnis”

gehe ich auf viele pflanzliche, aber auch tierische Nahrungsmittel näher ein. 

Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
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Outdoor-Survival: Mission: Überleben in der Wildnis
  • Seiters, Niclas (Autor)
  • 360 Seiten - 17.09.2019 (Veröffentlichungsdatum) - BoD – Books on Demand (Herausgeber)

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