Ausrüstung für Dein Prepping-Fahrrad!

Nützliche Ausrüstung für Dein Prepping-Fahrrad

Als Anhänger von Anhängern habe ich hier und da etwas zu deren Nutzen für die Aufwertung eines Fahrrades hinsichtlich der Vorbereitung auf unterschiedliche Krisensituationen geschrieben – so z.B. hier. Doch welche Ausrüstung kann Dein Fahrrad noch sinnvoll ergänzen, um es zu einem Prepping-Fahrrad zu machen und Dich für unterschiedliche Situationen bestmöglich zu wappnen?

Zu den Grundlagen der Ausrüstung für Dein Prepping-Fahrrad gehören:

  • Werkzeuge und Reparatur-Set
  • Möglichkeiten Extra-Gepäck unterzubringen
  • EDC-Survival-Kit mit den wichtigsten Habseligkeiten für Notfälle

Werkzeug und Reparatur-Set:

Das Werkzeug bzw. das Reparatur-Set sollte alles Notwendige enthalten um einfache bis komplexe Wartungs- und Reparaturarbeiten am Fahrrad durchführen zu können.

Hier zählen sowohl das richtige Werkzeug (Imbus- und Schraubenschlüssel, Schraubenzieher, Multitool mit Zange usw.), Ersatzschläuche und Flickzeug, sowie eine gute mobile Luftpumpe. Optional kann man jede Menge zusätzliches Equipment einplanen, doch Du musst auch darauf achten, dass Du platzsparend kalkulierst und auch auf ein möglichst geringes Gewicht achtest. Eine gute Idee ist es daher, sich an entsprechend für die Fahrradreparatur geeigneten Multitools zu orientieren.

Möglichkeiten Extra-Gepäck unterzubringen:

Neben einem Anhänger, den ich wirklich wärmstens Empfehlen kann, solltest Du an weitere Optionen denken, wie z.B. Gepäckträgertaschen und einen Fahrradkorb.

Eine geeignete Gepäckträgertasche findest Du hier:

Dazu natürlich einen funktionalen Fahrradkorb:

Die zum Korb passende Regenhülle:

Auch eine sehr empfehlenswerte Ergänzung stellen sogenannte Rahmentaschen dar!

Diese Mittel lassen sich kostengünstig anschaffen und bieten viel zusätzlichen Stauraum. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten kleinere Taschen zu nutzen. Ferner  könntest Du auch noch einen Rucksack oder einen Sling-Bag tragen bzw. kleinere Taschen rund um Dein Fahrrad (z.B. an der Karosserie) oder an Deinem Gürtel anbringen.

Gute Sling-Bags müssen gar nicht teuer sein!

Für Eltern: Kindersitze?

Hast Du bzw. habt Ihr Kinder, dann solltet Ihr an einen Kindersitz für euer Prepping-Fahrrad denken. Im Notfall sind Kinder auf jeden Fall lieber nahe bei Ihren Eltern und nicht hinten alleine im Anhänger. Kinder sind definitiv ruhiger, wenn sie den Körperkontakt zu den Eltern herstellen können.  Dies gilt vor allem für kleinere Kinder, größere fahren besser selbst oder müssen im Anhänger sitzen, da Kindersitze oft nur bis maximal 25 kg ausgelegt sind (ca. bis max. 6 Jahre). Die Sitze können zwar meist nicht mit Gepäcktaschen dafür aber mit einem Anhänger und einem Korb kombiniert werden. So erhaltet Ihr eine Menge Stauraum für Eure Ausrüstung. Ihr solltet auch bei Sitzen nur auf die robustesten Modelle zurückgreifen, damit diese der Belastung einer realen Situation standhalten.  Wenn Ihr zusätzlich einen Rucksack tragen wollt, solltet Ihr ein möglichst kompaktes Modell wählen, da die Tasche sonst im Gesicht eurer kleinen Passagiere hängen würde.

Hier eine Empfehlung für einen guten Sitz:

Sonstige Ausrüstung:

Am besten investierst Du auch in einen sehr stabilen und belastbaren Fahrradständer. Die herkömmlichen Ständer könnten schnell unter der Belastung des Gepäcks zerbersten. Der Ständer sollte jedenfalls viel aushalten können. Das heißt, etwa dem Gewicht eines 28 Zoll Trekkingrades mit angebrachtem Anhänger, Fahrradkorb und Gepäcktaschen – natürlich ohne Fahrer. Wenn Du einen Kindersitz nutzt und Dein Kind auf das Fahrrad setzt, sorge dafür, dass Du einen Teil der Last selbst hälst und nicht alles auf den Ständer drückt. Das wird auf Dauer sonst den Ständer abnutzen und zerstören. Außerdem minimiert das die Unfallgefahr, denn so schwere Räder kippen schnell um.

Außerdem könntest Du einen vernünftigen Helm, ein Fahrradschloss und ein umfangreiches Erste-Hilfe-Set gebrauchen.

EDC-Survival-Kit

Euer EDC-Survival-Kit sollte alles Wesentliche enthalten, damit Du in unterschiedlichen Notsituationen die grundlegenden Überlebensprioritäten erfüllt wissen kannst.

Gleichzeitig muss Dein EDC kompakt und leicht sein. Am besten trägst Du zusätzlich ein Mini-EDC an Deinem Körper (nicht im Rucksack). Das Mini EDC kann Dir  den Allerwertesten retten, falls Du andere wichtige Ausrüstung verlierst oder aufgeben müsst. Verstaue die restliche Ausrüstung im Rucksack bzw. in den Gepäckbereichen Deines Prepping-Fahrrades.

 

 

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