5 mentale Hilfestellungen für Survivalsituationen

Hier sind 5 mentale Hilfestellungen für Survivalsituationen!

Begreife Dich als lebendigen Teil der Natur. Du bewegst Dich in Deinem Leben nicht etwa nur in oder mit  der Natur, schon gar nicht losgelöst von ihr. Egal ob Du ein umweltschützender Naturfreund bist oder im Kontrast dazu ein raffgieriger Industrieller, der Waldgebiete niedermacht, oder ein konventioneller Bauer, der mit seiner Wirtschaft die Böden, Pflanzen und Tiere tötet – Wir alle sind den Gesetzmäßigkeiten der geistigen und physischen Natur unterworfen. Wer die Gesetze kennt, spielt das Spiel des Lebens besser und das Spiel des Überlebens tritt dabei mehr und mehr in den Hintergrund, da, was immer passiert, Du mit der Natur verschmelzen  und aus ihren Ressourcen schöpfen kannst. Dann wirst Du immer Schutz, Nahrung, Wasser und Werkzeuge finden, um Dein Überleben spielend leicht zu sichern. Wenn Du zusätzlich die folgenden Punkte beachtest, erhöhst Du Deine Überlebenschancen während einer Survivalsituation um ein Vielfaches. Mentale Hilfestellungen dienen der Entfaltung einer inneren Einstellung, einer inneren Haltung gegenüber Krisensituationen, die es ermöglicht, die Sache konstruktiv anzugehen und handlungsfähig zu bleiben. Deine mentale Einstellung, ja, die mentale Fitness, entscheidet letztlich in den meisten Fällen über Leben und Tod.

Sei immer achtsam und bewahre die Ruhe.

Nur wenn Du achtsam und ruhig bist, kannst Du klar denken, ganzheitlich wahrnehmen und richtige Entscheidungen fällen. Außerdem werden Dir automatisch viel weniger oder keine Fehler passieren. Achtsamkeit ist der höchste Garant für Deine persönliche Sicherheit in Krisensituationen.

Handele lösungsorientiert, indem Du klare Ziele und Prioritäten setzt!

So behält Dein Handeln eine sinnvolle Struktur und negatives bzw. blockierendes angsterfülltes Denken hat keinen Platz. Ebenso wichtig wie Ziele und Prioritäten zu haben ist es, diese konzentriert zu verfolgen! Denke immer wieder an Deine Ziele. Stelle Dir genau vor, wie Du diese erreichen wirst. Auf diese Weise kannst Du z.B. immer wieder Motivation tanken.

Konstruktiv Denken, egal was passiert!

Es geht dabei nicht darum so zu tun als würde irgendetwas besser, auch wenn alles düster aussieht. Nein, kein aufgespielter Optimismus, sondern die tiefe Überzeugung, dass alles gut wird und Du Lösungen für Deine Situation finden wirst, wird Dir helfen!

Ängste und negative Gedanken umwandeln!

Wann immer Deine konstruktive Haltung einzubrechen droht, kehre unablässig zu ihr zurück. Nur konstruktives Denken kann Deine psychischen und körperlichen Kräfte auf einem hohen Niveau konzentrieren und damit Dein Überleben sicherstellen. Das letzte was Du verlieren solltest, ist Deine Zuversicht.

Ich sage gerne: “Wenn Du denkst, Du kannst nicht mehr, dann kannst Du mehr!”

Sind Deine Bewertungen der Lage konstruktiv oder ist ein Perspektivenwechsel angezeigt, der Dir neue Möglichkeiten eröffnet? Du hast immer die Wahl. Du bist Deinen Gefühlen nicht schutzlos ausgeliefert. Seien diese auch noch so stark. Du solltest für den Ernstfall lernen, starke Gefühle rechtzeitig in den Griff zu bekommen, bevor Du buchstäblich den Verstand verlierst. Man muss Stress und Angst zumindest so weit beherrschen, dass man handlungsfähig bleibt.

Verschaffe Dir in jeder Situation einen möglichst ganzheitlichen Überblick!

Schätze Deine Lage realistisch ein und vergewissere Dich der Tatsachen. Hinterfrage dabei nicht nur Basisinformationen zu Deiner Lage (wie z.B. Wo bin ich? Was ist geschehen? Welche Gefahren? Was ist zu tun? Usw.) oder Deine vorhandenen Mittel (Kleidung, Ausrüstung, Nahrungsmittelration, Verbündete usw.), sondern vor allem Deine mentale Einstellung und Deine Überzeugungen hinsichtlich der jeweiligen Situation. Was glaubst Du zu wissen und was weißt Du tatsächlich über Deine Situation? Das ist ein erheblicher Unterschied, der über Deine weiteren Optionen zur Selbsthilfe maßgeblich entscheidet. „Oh nein, es wird gleich Dunkel und ich habe noch keine Unterschlupf für die Nacht gefunden! Ich bin dem Untergang geweiht!!!“. Frage: „Woher will ich das wissen? Kann ich das absolut sicher sagen? Ist meine eigene Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit ein brauchbares Indiz dafür, dass ich Recht habe?“ Fragen wie diese, nehmen der eigenen psychischen Kettenreaktion schnell den Wind aus den Segeln und fahren die Stressprogramme wieder herunter.  Stress kann einen auf jeden Fall umbringen, nicht aber die Dunkelheit! Du verstehst was ich meine!

 

Mehr zum Thema mentales Training und mentale Hilfestellungen gibt es hier…

…oder in meinem Buch “Outdoor-Survival | Mission: Überleben in der WIldnis”!

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.