100 Jahre überleben: Geheimnisse der Langlebigkeit

Besonders in der Krise: Hab immer ein EDC-Survival-Kit bei Dir!

Der neue Survivalwissen.de Kompaktratgeber!
EveryDayCarry-Survival: Theorie und Konzeption professioneller Survival-Kits!
  • Niclas Seiters
  • Herausgeber: BoD - Books on Demand
  • Auflage Nr. 1 (03.02.2020)
  • Taschenbuch: 136 Seiten

100 Jahre überleben: Geheimnisse eines langen Lebens

Liebe Leser, ein langes, gesundes Leben, das wünschen sich die meisten Menschen. Doch die Erfahrung zeigt, dass dieses Glück nur wenigen gegönnt ist. In manchen Teilen der Welt werden die Menschen durchschnittlich In Swasiland, Afrika, zum Beispiel werden die Menschen durchschnittlich knapp 30. Und auch hier im Westen ist man Mitte/Ende der Siebzig im Durchschnitt bereits schon tot. Andernorts werden vermehrt über 100-jährige Menschen registriert

Was sind die Geheimnisse eines langen Lebens?

Wir hatten die Ehre, ein Interview mit einem Mann zu führen, der im Februar 2020 seinen 100. Geburtstag gefeiert hat. Er nimmt uns mit auf eine 100-jährige Reise – in ein Deutschland, wo Pferdekutschen die Straßen befuhren, die Türen der Nachbarschaft offen standen und Kinder überall willkommen waren. Hier nachlesen: 100 Jahre überleben: Die Welt im Wandel

Im Gespräch mit Kurt Gode haben wir natürlich besonderes Augenmerk auf seine Gesundheitspflege gelegt und in Erfahrung gebracht, was ihm diese Langlebigkeit und gute Gesundheit beschert haben könnte. Welche Gemeinsamkeiten haben gesunde, langlebige Menschen? Wie alt sind die ältesten Menschen der Geschichte? Was können wir tun, um bis ins hohe Alter gesund und glücklich zu sein?

WEITERLESEN? PREMIUM-ACCOUNT* ERSTELLEN!

*wird in Kürze eröffnet!

“Der älteste Mensch, dessen Lebensdaten dokumentiert und von den fachlich einschlägigen wissenschaftlichen Institutionen anerkannt sind, ist die Französin Jeanne Calment, die 122 Jahre und 164 Tage alt wurde. Sie lebte vom 21. Februar 1875 bis zum 4. August 1997.” https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ltester_Mensch

Von Behörden bestätigt: Der älteste Mensch der Welt ist 145 – und sehnt sich nach dem Tod

https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/aeltester-mensch-der-welt-145-7030026.html

Jahrelang galt Jeanne Calment als die Person, die am längsten auf der Erde weilte. Nun wurde einem Indonesier von Behörden ein Alter von unfassbaren 145 Jahren bestätigt. Doch glücklich ist der Rekordalte nicht.

Bisher galt die Französin Jeanne Calment als älteste je lebende Person der Welt. 1875 geboren hatte sie bis zu ihrem Tod 1997 ganze 122 Geburtstage gefeiert. Jetzt wurde von indonesischen Medien auf der Insel Java ein Mann aufgetrieben, der laut Behördenangaben noch einmal fünf Jahre vor Calment geboren wurde – und 19 Jahre nach ihrem Tod immer noch lebt.

Mbah Gotho wäre damit der mit Abstand älteste Mensch in der dokumentierten Geschichte. Laut Behördenunterlagen und seinem Ausweis erblickte er am 31. Dezember 1870 das Licht der Welt und wäre damit schier unglaubliche 145 Jahre alt. Würde das Alter von unabhängigen Gutachtern bestätigt, wäre der Platz im Guinnessbuch der Rekorde sicher. Zwei weitere Menschen geben allerdings an, noch älter zu sein. Der Nigerianer James Olofintuyi will nach Angaben des britischen Indepentent 163 sein, der Äthiopier Dhaqabo Ebba gar 171. Beweisen können es beide aber nicht. Gotho hat immerhin seine Papiere.

Erstaunliche Gesundheit

Sein Geheimnis: “Geduldig sein”, sagte er dem News-Netzwerk “Liputan6“, als es ihn in seiner Hütte besuchte. In einem einige Monate alten Video ist zu sehen, dass Gotho immer noch beachtlich fit auf den Beinen war, auch wenn der Rücken schon arg gekrümmt war. Seitdem hat er die Fähigkeit aber langsam verloren. Seite Zeit verbringt er vor allem mit Radiohören, zum Fernsehen sind die Augen nicht mehr gut genug.

Krank ist er nach Angaben seines Enkels eigentlich nie so richtig. “Seit zwanzig Jahren kümmere ich mich um ihn. Er musste nie ins Krankenhaus. Wenn er etwas hatte, war es immer nur eine Erkältung oder schlicht Erschöpfung”. Beim Essen muss er sich ebenfalls nicht einschränken. Er isst, was auf den Tisch kommt. Auch Eistee kann er immer noch trinken. Seit etwa drei Monaten klappt es mit dem Selbstessen nicht mehr so richtig. Sein Enkel muss ihn füttern, auch das Waschen schafft Gotho nicht mehr alleine.

+

Älteste Angestellte

Diese 92-Jährige macht bei McDonalds die Fritten

Gotho will sterben

Glücklich ist er aber trotz seines langen Lebens nicht so richtig. Kein Wunder, schließlich ist jede seiner vier Ehefrauen, mit der er im Laufe seines Lebens verheiratet war, gestorben. Auch die Kinder haben schon das Zeitliche gesegnet. Nur seine Enkel, Urenkel und Ururenkel bleiben ihm.

Lange will Gotho aber nicht mehr durchhalten. Eigentlich wolle er nur noch sterben, sagte er gegenüber “Liputan6”. Er hat alles zusammenbringen lassen, was für seine Beerdigung benötigt wird. Seinen Grabstein hat er schon 1992 gekauft – im Alter von 121 Jahren.

Täglich Butter trinken – und 168 Jahre alt werden

| Lesedauer: 5 Minuten
In einem Dorf in Aserbaidschan, nahe der Grenze zum Iran, erreichen die Menschen ein besonders hohes Lebensalter.
Quelle: Ute Müller
Die meisten werden älter als 100 Jahre. Sie zählen zu der Volksgruppe der Talyschen.
Die meisten werden älter als 100 Jahre. Sie zählen zu der Volksgruppe der Talyschen.
Quelle: Ute Müller
Die Wissenschaftler glauben, dass die ursprüngliche Lebensweise eine große Rolle dabei spielt. Die Menschen arbeiten auf dem Land.
Die Wissenschaftler glauben, dass die ursprüngliche Lebensweise eine große Rolle dabei spielt. Die Menschen arbeiten auf dem Land.
Quelle: Ute Müller
Dabei ist Aserbaidschan ein Land, das durch seine Ölvorkommen sehr reich geworden ist.
Quelle: Ute Müller
In dem Dorf gibt es sogar ein Museum für Langlebigkeit. Der Direktor glaubt, dass es hauptsächlich an der Ernährung der Menschen liegt.
Quelle: Ute Müller
Sie essen häufig nur das, was bei ihnen im Garten oder auf dem Feld wächst. Dazu gibt es jeden Tag becherweise geschmolzene Butter.
Quelle: Ute Müller
Die Angehörigen der alten Menschen glauben jedoch, dass es auch daran liegt, dass die Alten in der Großfamilie leben. Sie würden umsorgt und seien glücklich, ihre Enkel und Urenkel noch mitzuerleben. Außerdem genießen sie in der Gesellschaft Hochachtung.
Quelle: Ute Müller
Im Süden Aserbaidschans erreichen viele Menschen ein biblisch hohes Alter. Es gibt sogar ein Museum für Langlebigkeit. Eine Spurensuche in dem Land, in dem 97-Jährige noch vergleichsweise jung sind.

Die Fahrt durch das Talysch-Gebirge ist wildromantisch zu nennen. Der Kleinbus rumpelt über die kurvenreiche Straße, vorbei an dicht bewaldeten Hügeln, reißenden Flüssen und einfachen Bauernhäusern. Alles ist grün und saftig, man könnte meinen, man befände sich im Schwarzwald.

Doch das hier ist der tiefste Süden von Aserbaidschan, die Grenze zum Iran ist nur wenige Kilometer entfernt. Hier lebt die kaukasische Volksgruppe der Talyschen, von der nicht viel bekannt ist, außer dass sie perfekt Persisch sowie Aserisch spricht und sehr langlebig ist.

Endstation ist Lerik. Das kleine Städtchen protzt mit zu wuchtig geratener Architektur aus Sowjetzeiten, die so gar nicht in die malerische Berglandschaft passen will. Touristen aus Europa kommen kaum hierher, zu beschwerlich ist die Anfahrt von Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Für die 323 Kilometer braucht man acht Stunden, weil die Straße nur einspurig ist. Der sagenhafte Reichtum, den das Land seinem Öl im Kaspischen Meer verdankt, ist hier in der Provinz noch nicht angekommen.

Doch Pilata Fatulayeva (48) ist davon überzeugt, dass Lerik das Zeug zur Touristenattraktion hat. „Baku wurde im Mai mit dem Eurovision-Song-Festival berühmt – und im nächsten Jahr haben wir hier ein Festival der ältesten Menschen der Welt“, sagt Fatulayeva.

Sie ist die Direktorin des Museums für Langlebigkeit, wohl das einzige auf der Welt. Hier ist die Vita von etwa acht Dutzend Talyschen aus der Gegend dokumentiert, die älter als 100. Fatulayeva zeigt auf ein Schwarz-Weiß-Foto: „Das hier ist mein Großvater, er wurde 120 Jahre alt.“

Im Alter von 136 Jahren noch ein Kind gezeugt

Doch umstrittener Star des Museums ist der Schafhirte Şirali Müslümov, der 168 Jahre alt geworden sein soll. Eine Geburtsurkunde gibt es allerdings nicht. Und angesichts des ältesten dokumentierten Menschen, der 122 Jahre alt wurde, erscheint Müslümovs Alter doch äußerst zweifelhaft. „1805 wurde er hier in der Region geboren, 1973 starb er“, erläutert Fatulayeva.

Der Mann sei drei Mal verheiratet gewesen und habe 23 Kinder gehabt, im Alter von 136 Jahren soll er noch eine Tochter gezeugt haben. Hat sich Şirali Müslümov also bei seinem Alter um ein paar Jahrzehnte verrechnet?

Aber auch Rembrandt Scholz, Altersforscher am Max-Planck-Institut in Rostock, hat von den Hochbetagten in Mittelasien gehört. „Auffallend viele hochaltrige Menschen gibt es auch in einigen Gegenden von China, in Japan oder im Hunza-Tal in Pakistan“, sagt Scholz, „auch in Sardinien leben extrem viele sehr alte Männer“. Wegen fehlender Unterlagen sei jedoch kein wissenschaftlicher Nachweis über das Alter zu führen, zumal Personenstandsregister fehlten.

Jeden Tag becherweise geschmolzene Butter

Fakt ist aber, dass die Menschen der Region rund um Lerik auffallend häufig ein biblisches Alter erreichen. Zurzeit gibt es 20 Personen, die älter als 100 Jahre sind. Warum also leben hier im Süden so viele Hochbetagte?

Der aserische Reiseführer Farid Mugimzadeh erklärt das mit den besonderen Genen der Talyschen. Museumsdirektorin Fatulayeva dagegen glaubt, dass es an der Ernährung liege. Doch dass ausgerechnet die kalorienreiche Kost der Talyschen so gesund sein soll, die Fleisch, Brot und vor allem Milchprodukte lieben und von denen viele täglich ein Glas geschmolzene Butter trinken, erscheint aus ernährungswissenschaftlicher Sicht auch nicht gerade plausibel.

Oder ist es die ursprüngliche Lebensweise, die die Menschen jung hält? In Cengemiran, einer winzigen Siedlung unweit der Stadt Lerik, wohnt Rubaba Mirzayeva. Mit ihren 97 Jahren ist sie für diese Breiten noch vergleichsweise jung. Mirzayeva, die behauptet, 143 Nachfahren zu haben, lebt in einem einfachen Holzhaus, das typisch ist für die gesamte Kaukasusregion. Sie sitzt auf dem Boden mit einem Butterfass, das sie unermüdlich hin- und herrollt.

Acht Menschen leben hier unter einem Dach, darunter einer von Mirzayevas Söhnen und eine Tochter, beide sind längst Großeltern. Auch zwei Kleinkinder springen herum. In der Küche bereitet man den Gästen Tee, der in den typischen, bauchförmigen Armadu-Gläsern serviert wird.

Mirzayevas weiße Zähne stehen perfekt in Reih und Glied, unter ihrem Kopftuch verbirgt sie lange, dunkelblonde Zöpfe, die ihr Sohn stolz vor uns enthüllt. „Ich habe meine Haare immer mit Milch gewaschen, so gingen sie mir nie aus und behielten ihre Farbe. Shampoo habe ich auch nie benutzt“, sagt Mirzayeva.

Monatliche Rente reicht zum Leben

Sie hat immer nur das gegessen, was von ihrem eigenen Hof stammte, Tomaten, Kartoffeln, Erbsen. „Mein ganzes Leben lang habe ich nicht ein einziges Mal im Supermarkt Lebensmittel gekauft.“ Dann erzählt sie von ihrem Mann, der in der Armee war. „Am schlimmsten war es in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.“ Doch alles wurde besser, als der „geliebte Vater“ Heydar Aliyew das Ruder übernahm.

Die Propaganda klingt seltsam aus dem Mund einer alten Frau. Doch der Kult, der um die Vaterfigur der Nation getrieben wird, der sein Land wie ein Diktator regierte, kennt kaum Grenzen in Aserbaidschan.

Bis 2003 war er an der Macht, später übernahm sein Sohn Ilham das Ruder. Immerhin gibt es keine Not unter Aserbaidschans Alten. 230 Manat (etwa die gleiche Summe in Euro), erhält Mirzayeva monatlich als Rente, für hiesige Verhältnisse ein Betrag, von dem man gut leben kann.

Und vielleicht hat ja auch Mirzayevas längst ergrauter Sohn recht: „Die Alten genießen in unserer Kultur Hochachtung. Sie leben inmitten der Großfamilie, werden geliebt, umsorgt und sind glücklich.“ Wenn das kein Grund ist, so lange wie möglich am Leben zu bleiben

https://www.welt.de/vermischtes/article111697179/Taeglich-Butter-trinken-und-168-Jahre-alt-werden.html

Studie zur Lebensdauer Menschen könnten bis zu 140 Jahre alt werden

Hat der Mensch sein maximales Lebensalter schon erreicht? Nein, meint ein Forscher aus Israel. Er ist davon überzeugt, dass sich der Alterungsprozess verlangsamen lässt.

 

 

Lebenserwartung: Die ältesten Menschen der Welt

AP
Fotostrecke

Lebenserwartung: Die ältesten Menschen der Welt

vet/dpahttps://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/wie-alt-koennen-menschen-werden-bis-zu-140-jahre-meint-ein-forscher-a-1181499.html

*Letzte Aktualisierung am 31.03.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Haftungsausschluss: Die Preise werden autmatisch durch Amazon aktualisiert, wir können daher keine Gewähr für die Aktualität der einzelnen Preise übernehmen.

100 Jahre überleben: Geheimnisse der Langlebigkeit

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*