10 Tipps für Deinen Notvorrat!

10 grundsätzliche Tipps, die Du bei Deinem Notvorrat unbedingt berücksichtigen solltest:

Im Folgenden möchte ich Dir jeweils 5 Tipps zu Deinem Nahrungsmittelvorrat und 5 Tipps für Deinen Wasservorrat geben. Einen vernünftigen Notvorrat anzulegen, gewährleistet in Krisenzeiten Deine Grundversorgung und zählt zu den wichtigsten Aspekten der allgemeinen Krisenvorbereitung.

5 Tipps für Deine Nahrungsmittelvorräte:

  1. Bevorrate lieber ein wenig zu viel, statt viel zu wenig! Du solltest den tatsächlichen Bedarf pro Person so genau wie möglich kalkulieren und Deinen Notvorrat daran anpassen. Das gilt für Wasser und für Nahrungsmittel gleichermaßen.
  2. Sorge bei der Bevorratung von Lebensmitteln stets für eine sachgemäße Lagerung! Bestenfalls lagerst Du Vorräte an einem trockenen und kühlen Ort. Alles sollte dort vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt oder besser noch im Dunkeln gelegen sein. Außerdem sollte Dein Lager ordentlich und strukturiert sein.
  3. Protokollieren Deine Lagerbestände und tausche ablaufende Güter regelmäßig und vor allem rechtzeitig gegen frische Waren aus. Es gibt Lebensmittel, die quasi niemals verderben, solange diese gut gelagert werden (z.B. Getreide). Dosennahrung kann gelegentlich auch 1-2 Jahre nach dem Ablauf der Mindesthaltbarkeit noch verzehrt werden.
  4. Wähle also möglichst lange haltbare Lebensmittel, die sich zudem leicht, also mit wenig Aufwand und wenigen Zutaten, zubereiten lassen. Alles sollte mit Wasser oder mit haltbarer Milch/ pflanzlicher „Milch“ zubereitet werden können. Bestenfalls kann dabei sogar auf das Kochen verzichtet werden.

Beispiele für solche Nahrungsmittel sind:

  • Getreide aller Art (Weizen, Dinkel, Hafer usw., am besten immer Vollkorn wählen!
  • Reis
  • Hirse
  • Linsen
  • Bohnen
  • Klassische Langzeitlebensmittel (meist als Konserven erhältlich)
  • Riegel wie NRG-5, Energieriegel (ohne Zucker)
  • Trekking- oder Fertignahrung
  • alle anderen Arten von „Dosenfutter“
  • H-Milch oder als Alternative pflanzliche Drinks (länger haltbar als Milch und vielseitig; bestehen aus Soja-, Reis-, Hafer- usw.)

Gute Empfehlungen und viele weitere Tipps für Deine Krisenvorbereitung findest Du auch in den Beiträgen “My Home ist my Castle” und unter “In wenigen Schritten vorbereitet”!

  1. Kalkuliere bei der Vorratshaltung immer einen realistischen Pufferbereich ein. Selbst wenn Du für 3 Monate mehr als ausreichend Nahrung einlagerst, kann niemand wissen, ob diese Kalkulation den realen Bedingungen entspricht. Also Lager lieber ein wenig mehr ein.

 

5 Tipps für Deine persönlichen Wasservorräte:

  1. Du brauchst zwischen 2 und 3 Liter frisches Trinkwasser pro Person (1 Person / pro Monat = ca. 60 bis 90 Liter).
  1. Stelle neben dem Trinkwasser auch separat zu verwendendes Waschwasser bereit. Das ist wichtig, wenn die reguläre Wasserversorgung zusammenbricht. Du solltest dabei nicht davon ausgehen, dass Du während einer Krise auch nur annähernd so flexibel und oft Duschen kannst, wie im normalen Alltag. Gehe lieber von einer täglichen Katzenwäsche aus und rechne mit einer sparsamen Dusche in der Woche. Alles andere überreizt den realistischen Rahmen und meist auch vorhandene Lagermöglichkeiten.

Extra-TIPP:

Rationiere Deine Wasser-Notvorrat gedanklich immer für eine Zeit, z.B. Wochenabschnitte, vor. Solltest Du, warum auch immer, einen Überschuss am Ende einer Woche haben, kannst Du diesen als Übertrag/ Reserve mit in die nächste Woche nehmen, oder davon trinken bzw. damit Duschen.

  1. Wasser kann durch verschiedene Präparate (z.B. Silberionenpulver) leicht bis zu 6 Monate lang konserviert und vor wiederverkeimung geschützt werden.
  2. Bereite Möglichkeiten vor, zusätzliches Wasser (z.B. Regenwasser) auffangen zu können.
  • Regentonnen eignen sich für die heimische Krisenvorsorge wunderbar. Darin können ohne Aufwand mehrere hundert bis tausend Liter Wasser bevorratet werden!
  • Im Outdoor-Bereich kannst Du Regenwasser nutzen. Wie, erfährst Du hier. Außerdem kannst Du draußen verschiedene natürliche Wasserquellen anzapfen (Bäche, Flüsse, Seen, Teiche usw.). Du solltest dann auch Wasserreinigungstabletten oder einen mobilen Wasserfilter dabei haben. Das ist sicher und komfortabel.
  1. Wasservorräte müssen kühl und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Außerdem kann Wasser umliegende Gerüche annehmen und seinen Geschmack negativ verändern. Das bedeutet in der Regel aber keinerlei Qualitätseinschränkung. Kannst Du bestimmte Gerüche nicht abstellen, könntest Du Dein Trinkwasser vor dem letztendlichen Verzehr aromatisieren (z.B. mittels Kräutertee). Draußen gilt das Gleiche. Schmeckt das Wasser schlecht, einfach ein paar kräftige Kräuter reinwerfen und ziehen lassen!
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